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Wildberger Bahnhofsträume

Ortschef hofft auf Sanierung Wildberger Bahnhofsträume

Seit Jahren steht der alte Wildberger Bahnhof leer. Jetzt gibt es laut Ortsvorsteher Ulrich Jaap Hoffnung, dass das historische Gemäuer nun wirklich saniert wird. Die Deutsche Bahn hatte das Bahnhofsgebäude bereits im Jahr 2012 an zwei Allgäuer verkauft. Aus den Plänen der damaligen Neubesitzer ist allerdings bis heute nichts geworden.

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Außen sieht der Wildberger Bahnhof noch so wie in den vergangenen Jahren aus: marode.

Quelle: Celina Aniol

Wildberg. „Ich bin ja so froh, dass sich am Bahnhof nun wirklich etwas zu tun scheint“, sagt Ulrich Jaap, der Ortsvorsteher von Wildberg, der dort schon Handwerker herumwerkeln gesehen hat. Schließlich sei ein solches Gebäude am Ortseingang schon irgendwie das Aushängeschild des Dorfes. Schon allein, weil so viele Menschen daran vorbeifahren und der Klinkerbau einen ersten Eindruck von Wildberg vermittele.

Die neuen Käufer des Hauses, das erstmals 2012 unter den Hammer kam, für 4600 Euro versteigert wurde und später mehrfach den Besitzer gewechselt haben soll, kennt Jaap noch nicht persönlich. Lediglich per Brief habe er von ihnen die Information bekommen, dass das Gebäude zu Wohnzwecken ausgebaut werden soll. Jaap hofft, bald zu erfahren, was der neue Inhaber mit dem Gebäude en Detail vorhat.

Vor vier Jahren war es angedacht, in dem etwa 200 Quadratmeter großen Gemäuer, in dem früher Fahrkarten verkauft wurden, der Fahrdienstleiter seinen Sitz hatte und die Passagiere gewartet und ihr Gepäck aufgegeben haben, eine Stätte für die Wildberger Vereine, Künstler oder Mieter zu schaffen. „Aber es ist nichts daraus geworden“, bedauert der Ortschef. Die Enttäuschung darüber sei im Ort groß gewesen. Mittlerweile gehen sie aber nicht mehr davon aus, dass den Wildbergern ein solches Konzept je noch einmal vorgelegt wird. „Davon haben wir uns verabschiedet“, sagt Ulrich Jaap. Jetzt gehe es allein darum, dass das Haus überhaupt in Angriff genommen wird.

Klar sei eine Generalsanierung, die bei dem seit Jahren leerstehenden Gebäude unbedingt notwendig wäre, eben sehr teuer. Bevor man aber aus dem historischen Bahnhof an der früheren Personenbahn-Strecke Neuruppin-Neustadt, der bis zur Auktion der Deutschen Bahn gehörte, etwas macht, komme man nicht drum rum, glaubt Ulrich Jaap. Schließlich haben Feuchtigkeitsschäden, Vandalismusschäden und Müllablagerungen nur allzu viele Spuren hinterlassen.

Von Celina Aniol

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