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Wildwest in Wutike

Country- und Linedanceparty zog Hunderte Besucher an Wildwest in Wutike

Solch ein Spektakel, wie bei der Country- und Linedanceparty am Wochenende hat es in Wutike schon lange nicht gegeben. Hunderte Besucher kamen zum Fest im Westernstyle. Cowboyhüte waren die dominierende Kopfbedeckung bei den weit gereisten Gästen und vor allem Linedance wurde aufs Parkett gebracht.

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Ohne Cowboyhut gehen richtige Countryfans nie aus dem Haus.

Quelle: André Reichel

Wutike. Ganz anders als gewohnt ging es am vergangenen Wochenende im sonst so beschaulichen Prignitzdorf Wutike zu. Menschen mit Cowboyhüten dominierten für ein paar Tage das Dorfbild. Fast hätte man meinen können, im Ort wird gerade ein Western gedreht. Country-Fans aus mehreren Bundesländern kamen zur allerersten Country- und Linedanceparty, die der Wutiker Sven Brecht bei sich auf dem Gutshof am alten Getreidespeicher organisierte.

In den vergangenen Jahren gab es solche Treffen immer in Christdorf. „Dort ist damit leider Schluss, und nun mache ich hier bei mir damit weiter, denn irgendwo müssen wir ja feiern“, sagte Sven Brecht. Unterstützt wird er dabei vom 62-jährigen Arno Techel, ebenfalls aus Wutike, der seit über 40 Jahren glühender Countryfan ist und ausgezeichnete Kontakte zur Szene besitzt. Obwohl die Party im Westernstyle erst am Freitagabend mit Musik am Lagerfeuer richtig losging, reisten nicht wenige Gäste schon Tags zuvor mit ihren Wohnmobilen an.

Die Gäste hatten viel Spaß beim Linedance

Die Gäste hatten viel Spaß beim Linedance.

Quelle: André Reichel

Platz zum Campen gab es auf dem weitläufigen Areal genug. Richtig los ging es dann am Sonnabendnachmittag, wo dutzende Countryfans stundenlang einen Linedance nach dem anderen aufs Parkett legten. Die Stimmung unter den Westernfans war super und stieg im Laufe des Tagen noch weiter an. Erstmals hatten auch die Wutiker die Gelegenheit, sich den erst kürzlich entstandenen Festplatz am rustikalen Getreidespeicher anzusehen. Dort hat das Organisatorenteam außer einem Festzelt mit großer Tanzfläche auch eine Bühne aufgebaut, von der aus die Musik wahlweise vom Band, oder, wie dann am späten Sonnabend Live gespielt wurde. Rustikale Holzbuden, von denen aus die Verpflegung der Gäste abgesichert wurden, runden das Ensemble ab. Die Frage, ob gebackenes Wildschwein mit Sauerkraut typisch amerikanisch ist, blieb unbeantwortet. Es schmeckte aber allen sehr. Abwechselung hatten die Gäste beim Bogenschießen und beim Hufeisenwerfen, wobei kleine Preise zu gewinnen waren. Gefeiert wurde bis in die Nacht und weitere Countryfeste soll es künftig auch geben.

Von André Reichel

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