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Ostprignitz-Ruppin Willkommen daheim, Adler!
Lokales Ostprignitz-Ruppin Willkommen daheim, Adler!
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00:17 24.10.2013
Marko Galler brachte am Montag den neuen Adler auf dem Kriegerdenkmal in Papenbruch an. Quelle: Björn Wagener
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Papenbruch

Mit der gestrigen Rückkehr des Adlers fand eine mehr als anderthalb Jahre währende Odyssee doch noch ein glückliches Ende. Genau genommen war es gar keine Rückkehr, denn es handelt sich um einen völlig neuen Adler. Das beschädigte alte Exemplar, das Marko Galler zunächst nur wieder in Schuss bringen sollte, sei nicht mehr zu reparieren gewesen. Das habe vor allem am Material gelegen. "Er bestand aus Stuck. Das würde ich für diesen Zweck nie wieder benutzen", sagte Galler gestern. Der ursprüngliche Adler war nach nur etwa einem Jahr auf seinem Platz sehr brüchig geworden. Einige Teile der Figur hatten sich bereits ganz verabschiedet.

 

Dennoch musste die Gemeinde letztlich mehr als anderthalb Jahre auf die Fertigstellung warten. Zwischenzeitlich hatte es im Ortsbeirat und auf Gemeindevertretersitzungen immer wieder Nachfragen gegeben, wo denn der Adler bleibe und wann er wieder aufgestellt werden kann. Doch diese Fragen konnte niemand beantworten. Galler war für die Gemeinde nicht einmal zu erreichen. Letztlich wusste man sich im Bauamt keinen Rat mehr und drohte gar mit einer Diebstahlsanzeige, die aber nie erstattet wurde (die MAZ berichtete).

"Für die Unannehmlichkeiten möchte ich mich in aller Form bei der Gemeinde, aber auch bei den Papenbruchern entschuldigen", betonte Marko Galler gestern. Und: "Ich hatte mich einfach persönlich übernommen. Wenn man auf vielen Hochzeiten tanzt, bleibt eben auch etwas auf der Strecke", nannte er als Begründung für die Probleme. Dass er nicht erreichbar war, habe daran gelegen, dass er auch viel unterwegs sei.

 

Von Björn Wagener

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