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Ostprignitz-Ruppin Winterpause
Lokales Ostprignitz-Ruppin Winterpause
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00:18 08.11.2013
Die Friedrich-Engels-Straße besteht weitgehend aus Modder. Quelle: Reyk Grunow
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Neuruppin

Die Rohrbauer sind im ersten Abschnitt der Neuruppiner Friedrich-Engels-Straße fast fertig. Überall wurden in den vergangenen Wochen neue Leitungen verlegt - jetzt herrscht erst einmal Ruhe.

Provisorisch soll wenigstens ein kurzes Stück der aufgerissenen Straße wieder hergerichtet werden. Eine Baufirma hat einen Teil des abgefrästen Straßenbelags aus der Junckerstraße auf der Baustelle an der Friedrich-Engels-Straße verteilt. Sobald die Kreisverwaltung grünes Licht gibt, soll zumindest die Kreuzung mit der Post- und der Friedrich-Ebert-Straße wieder für Autos geöffnet werden. Intensiv weitergebaut wird in der Friedrich-Engels-Straße wohl erst nach dem Winter.

Zum Jahreswechsel sollen die Straßenbauer die Baustelle übernehmen, kündigte Neuruppins Baudezernent Arne Krohn am Montag in der Stadtverordnetenversammlung an. Die können allerdings erst mit dem Bau von Fahrbahn, Gehweg und Parkstreifen beginnen, wenn der Boden frostfrei ist.

Wann der erste Abschnitt der Friedrich-Engels-Straße wirklich fertiggestellt ist, bleibt weiter unklar. Eigentlich gehört dazu auch die Kreuzung mit der Schinkel- und der Fischbänkenstraße. Weil dort der Klappgraben unter der Straße verläuft, wurde dieses Stück aus dem Bauvorhaben noch einmal ausgeklammert.

Wann dort gebaut werden kann, ist völlig offen. Die Stadt Neuruppin streitet zurzeit mit dem Landkreis darüber, was der Klappgraben eigentlich ist: ein Fließgewässer oder ein Abwassergraben. Davon hängt ab, wer die Sanierung des Grabens einmal bezahlen muss. Weil sich Stadt und Kreis uneins sind, muss das Verwaltungsgericht entscheiden. "Die Klage ist eingereicht", sagte Neuruppins Justiziar Lennart Schwencke am Montag. "Ich rechne mit einer Entscheidung nicht vor 2015." So lange wird am Klappgraben und an der Kreuzung nicht gebaut. gru

Die Kaufkraft ist begrenzt. Mit einem neuen Bebauungsplan will Neuruppin jetzt verhindern, dass in der Stadt noch mehr Supermärkte gebaut werden. Das soll vor allem kleinen Läden im Überlebenskampf helfen. Aber auch davor schützen, dass bald überall riesige Läden leer stehen, weil sich die Ketten im Preiskampf gegenseitig ruiniert haben.

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