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Ostprignitz-Ruppin „Wir wollen Druck machen“
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Wir wollen Druck machen“
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00:40 02.03.2018
Hier wird schon bald gebaut: Die Zufahrt zum Wittstocker Gewerbegebiet Stadtberg soll künftig ein Kreisverkehr ermöglichen. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

„Wir wollen Druck machen“, sagt Patrick Wachner vom Wittstocker Hagebaumarkt. Für Dienstag, 6. März, lädt der Markt zu einer Informationsveranstaltung in den hauseigenen Schulungsraum ein. Ab 18 Uhr soll sich alles um die bevorstehende Sanierung der Landesstraße 15 von der Autobahnauffahrt zur A 19 bis zum Lidl-Kreisel drehen. Dazu gehört auch der Neubau eines Kreisverkehrs.

50 Einladungen verschickt

„Wir haben 50 Einladungen verschickt“, sagt Wachner. Adressaten seien speziell die Firmen in den Gewerbegebieten Pritzwalker Straße und Stadtberg gewesen. Denn sie befürchten, von den negativen Auswirkungen während der Bauzeit am stärksten betroffen zu sein.

Grund ist die geplante Umleitung. Sie soll in beide Richtungen über die Jabeler Chaussee nach Jabel und weiter über die Gemeindestraße bis zur B 189 geführt werden. Damit würde das Gewerbegebiet an der Pritz­walker Straße jedoch vom Fahrzeugverkehr – und damit von potenziellen Kunden – nahezu vollständig abgeschnitten.

Lieber eine Behelfsstraße

Deshalb traf dieser Umstand bereits Anfang Februar auf heftige Kritik, als der Landesbetrieb Straßenwesen, der das Projekt gemeinsam mit dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin und der Stadt Wittstock umsetzt, den Bauablauf samt geplanter Umleitung vorstellte. Norbert Beckmann, Leiter des Hagebaumarktes, hatte vorgeschlagen, den Verkehr besser über eine Behelfsstraße an der Baustelle vorbei zu führen.

Pläne „nicht tragbar“

Auch Wachner bezeichnet die geplante Umleitung als „nicht tragbar“. Hinzu komme, dass der Baumarkt zurzeit umfassend umgestaltet werde und sich ab 22. März seinen Kunden ganz neu präsentieren wolle. Das aber fällt genau in die anvisierte Zeit des Beginns der Baustelle. Ein konkreter Termin für den Start der Arbeiten wurde bislang noch nicht mitgeteilt.

Von Björn Wagener

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