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Wittstock: Die Kampfkunst der Shaolin

Besondere Show auf dem Familienfest Wittstock: Die Kampfkunst der Shaolin

Das Show-Team des Shaolin-Tempels in Berlin gewährte den Besuchern des Familienfestes am Dienstag auf dem Amtshof in Wittstock einen Einblick in die traditionsreiche chinesische Kampfkunst. Meister Yan Yao und fünf Show-Kämpfer, darunter eine Frau, zeigten, was mit Körperbeherrschung alles möglich ist.

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Meister Yan Yao bei seiner Präsentation in Wittstock.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Körper drehen und winden sich, wirbeln durch die Luft, fallen – mal sind sogar Messer oder Schwerter im Spiel, mal geht es darum, Tiere wie Schlange, Adler oder Skorpion zu imitieren. Immer wird dabei Erhabenheit und Eleganz ausgestrahlt. Fünf Show-Kämpfer des Shaolin-Tempels in Berlin präsentierten am späten Dienstagnachmittag auf dem Amtshof eine Kostprobe ihres Könnens. Die Vorführung war Teil der Festwoche der Diesterweg-Grundschule, die damit ihren 25. Geburtstag feiert.

Siebenjährige sorgte für Aufmerksamkeit

Bevor die Shaolin begannen, zeigten Mitglieder der Abteilung Jiu-Jitsu/Kung Fu Kampftechniken und Verteidigungsmethoden. Besondere Aufmerksamkeit genoss dabei die siebenjährige Larissa Schenk, die Frank Kallies bei einer Show-Einlage gekonnt auf die Matte schickte. Kallies ist der Leiter der Abteilung Jiu-Jitsu/Kung Fu in Wittstock. Er unterhält bereits seit einigen Jahren gute Kontakte zu den Shaolin-Mönchen rund um Großmeister Yan-Yao, der am Dienstag ebenfalls in Wittstock zu Gast war. „Es sollte eigentlich nur eine kleinere Präsentation werden. Aber die Shaolin haben dann tatsächlich zugesagt. Das ist toll“, freut sich Frank Kallies.

Auch Kurse für Behinderte

Unter dem Motto „Kampfsport ohne Grenzen“ bietet er in Pritzwalk seit kurzem auch Kurse speziell für Behinderte an. Sportliche Unterstützung bekommt er von Thomas Block. Kallies, der vor zwei Jahren schon einmal China besuchte, steht rund 50 Vereinsmitgliedern vor und hofft, dass das Interesse an Kung Fu und Jiu Jitsu weiter wächst. Allerdings gibt er auch zu bedenken: „Kung Fu ist harte Arbeit“ und meint damit körperliche Fitness, Disziplin und Flexibilität.

Kontakt: Die Kampfsportler trainieren jeweils mittwochs (Shaolin Kung Fu), freitags (Kodokan Shin Ryu und Jiu Jitsu) und sonntags (Selbstverteidigung) in der Rote-Mühle-Sporthalle. Näheres unter www.sg-einheit-wittstock.blogspot.com.

Von Björn Wagener

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