Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wittstock/Dosse Wanderspaß durch Pfützen und Matsch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Wanderspaß durch Pfützen und Matsch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:08 28.01.2019
Mit einem Lächeln auf den Lippen ging es durch Feld und Wald. Ralf Zimmermann (r.) ging mit voran. Quelle: Christian Bark
Eichenfelde

Wie ein Winterwunderland aus dem Märchenbuch wirkten Felder und Wälder rund um Eichenfelde am Sonntag eher nicht. Das Tauwetter hatte die Wege in Schlammpisten verwandelt, außerdem regnete es fast den gesamten Vormittag lang. Das schreckte rund 160 Teilnehmer aber nicht davon ab, die 11. Eichenfelder Winterwanderung mitzumachen.

„Schön, dass doch so viele Leute Lust hatten“, sagte Thomas Behrendt vom Dorfverein Eichenfelde. Er und 20 weitere Vereinsmitglieder und Helfer hatten die Wanderung wieder organisiert und zur sportlichen Bewegung auf einer zwölf oder sechs Kilometer langen Route quer durch die Natur geladen.

Die rund 150 Teilnehmer trotzen dem Regen- und Tauwetter und wanderten auf verschiedenen Routen durch Feld und Wald.

Darüber hinaus gab es wieder Extraspaziergruppen für Hundehalter und Nordic-Walker. „Eigentlich wollten wir sogar eine Gruppe für Jogger anbieten“, sagte Ralf Zimmermann.

Er führte die Zwölf-Kilometer-Gruppe an, war mal Vereinsmitglied und hatte die Route im Vorfeld mit ausgesucht und abgesteckt. Mitglied ist er dafür in der Berliner Langstreckenlauf-Gemeinschaft Mauerweg. „Ich trainiere aber immer hier in der Region“, sagte der Eichenfelder. Bis zu 70 Kilometer laufe er pro Woche.

Hundehalter konnten in einer Extragruppe wandern. Quelle: Christian Bark

Am Sonntag schaltete der „Ultraläufer“ aber mal einen Gang runter, damit sich die Gruppe nicht verliert. „Letztes Jahr hatten sich die Nordic-Walker verlaufen“, berichtete er.

Erstmals im Tross war auch Ricky Langguth aus Hoppenrade, zum zweiten Mal war sein Kumpel Yury Kilyeviz dabei. Über eine Bekannte hatten sie von der Wanderung erfahren. Ähnlich war es bei Peter Bengs aus Leegebruch, der auch das erste Mal mitlief. „Schnee wäre schöner, aber die Bewegung tut trotzdem gut“, sagte er.

Im Wald gab es eine Stärkung. Quelle: Christian Bark

Über Wegweiser, die zuvor an den Bäumen angebracht worden waren, wusste die Gruppe immer, wo es lang ging. „Es ist jedes Jahr eine andere Route“, erklärte Ralf Zimmermann.

Nach etwa sechs Kilometern erwartete die Wanderer ein Pausenlager. Dort konnten sie sich ans knisternde Feuer setzen und wärmen. Mitglieder des Dorfvereins boten Speisen und Getränke an. Für einen schmalen Taler konnten sich die Teilnehmer stärken. Nach der Pause ging es weitere sechs Kilometer zurück nach Eichenfelde.

Die meisten Wanderer hatten sich entsprechend dem Wetter gekleidet. So waren Christin Kolk aus Schweinrich und ihre Familie in Regenponchos gehüllt. „Unsere Männer sind nicht dabei, die gehen heute lieber essen“, sagte sie.

Gestärkt ging es nach der Pause weiter. Quelle: Christian Bark

Essen und Trinken gab es nach der Wanderung reichlich am Vereinshaus in Eichenfelde. Zwischenfälle oder Teilnehmer, die sich verlaufen haben, gab es keine, wie Thomas Behrendt mitteilte. Allen habe es trotz des Wetters und Matsches großen Spaß gemacht.

Für die Jogger, die auch gerne längere Touren zurücklegen, hat Ralf Zimmermann übrigens auch so seine Ideen. „Wir wollen bald im mäßigen Tempo durch die Wittstocker Heide laufen“, sagte er. Als Termin peile er den letzten Sonntag jedes Monats an. Die Tour soll gut 20 Kilometer weit sein und etwa drei Stunden dauern.

Von Christian Bark

Zum „Holocaust-Gedenktag“ erinnerte auch die Gedenkstätte „Todesmarsch“ im Belower Wald bei Wittstock an die Opfer des Faschismus. Über eine Opfergruppe folgte im Anschluss ein historischer Vortrag: die Zeugen Jehovas.

27.01.2019

Zu einem Unfall kam es am Sonnabendabend in Wittstock, als ein 20-Jähriger mit seinem Audi offenbar zu schnell in die Königsstraße einbog. Der Mann hatte laut Polizei Drogen genommen.

27.01.2019

Wer nach der sechsten Klasse zum Wittstocker Gymnasium wechseln möchte, muss einige Voraussetzungen dafür mitbringen. Welche das sind, erfuhren Schüler und Eltern auch beim Tag der offenen Tür der Schule am Samstag.

26.01.2019