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Wittstock/Dosse Abrissbagger beseitigt Schandfleck
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Abrissbagger beseitigt Schandfleck
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11:26 26.07.2013
Bernd Krause bespritzt das Grundstück, um den Abrissstaub einzudämmen. Quelle: Nitschke
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Blumenthal

Bereits am Montag war Baustellenvorbereitung. Das bestätigten der Heiligengraber Bauamtsleiter Klaus Niedergesäß und Blumenthals Ortsvorsteherin Bettina Teiche. Das Grundstück Koch, bis nach der deutschen Wiedervereinigung noch Radio- und Fernsehwerkstatt, war nach der Jahrtausendwende zunehmend zu einem Blumenthaler Schandfleck geworden.

Die Gemeinde Heiligengrabe erwarb das Grundstück vom Privateigentümer aus Mecklenburg-Vorpommern, plante den Abriss und danach die Gestaltung der Fläche. Bauamtsleiter Niedergesäß: „Die Firma ’Baumec’ wird rund eine Woche brauchen mit Abriss, Abfalltransport und Erdarbeiten. Später wird Mutterboden aufgefüllt und Rasen gesät.“

Der Bagger „grabbelt“ an einer Abrisswand, ganz vorsichtig wegen der Gefahr des Mauersturzes auf das Nachbargrundstück. Quelle: Nitschke

Ortsvorsteherin Teiche: „Endlich verschwindet der Schandfleck, endlich wird die Kreuzung besser einsehbar. Die Maßnahme wird realisiert mit Hilfe von Blumenthals letzten Stadtbaufördermitteln und einem Eigenanteil der Gemeinde. Ob es bei nur Rasengrün auf der freigewordenen Fläche bleibt ist abzuwarten. Optionen für eine weitere Gestaltung der Fläche sind offen.“
Am Mittwoch sagte allerdings Christian Braun, Vorarbeiter und Baggerfahrer, auf der Abrissstelle: „In einer Woche fertig werden wir wohl nicht. Wir müssen bei den Arbeiten sehr vorsichtig sein.“ Auf der Kreuzung Straße der Einheit und Straße der Solidarität herrsche reger Verkehr. An der Abrisswand zum Nachbargrundstück könne der Bagger nur „nagen und grabbeln“, sonst stürze die Wand mit 24er Mauerwerk auf das Nachbargrundstück. Außerdem bespritzt ein Mitarbeiter die Abrissfläche wegen des Abrissstaubs.

Der letzte Eigentümer hatte sich nicht ums Grundstück gekümmert. Nachdem er anfänglich schwer zu erreichen war, hatte er das Gelände an die Gemeinde Heiligengrabe verkauft.
Vor wenigen Jahren war ein Auto in das Fachwerkhaus gefahren und hinterließ ein großes Loch in der maroden Wand. Das war letztlich der Anfang zum endgültigen Schandfleck an zentraler Stelle am Kreuzdamm im Dorf.
Einwohner beschwerten sich beim Ortsbeirat auch über abstürzende Dachziegel. Schon vorher hatte es Klagen von Kraftfahrern wegen schlechter Sicht beim Befahren der Kreuzung gegeben, besonders vom Kochschen Grundstück aus in Richtung Wittstocker Chaussee.

Das nebenan gelegene Grundstück der Ex-Gaststätte wurde zur Grünfläche. So soll es auf der jetzigen Abrissfläche auch mal aussehen. Quelle: Nitschke

Norbert Gottschalk, Vorsitzender des Blumenthaler Bürgervereins, forcierte die begonnene Diskussion, hatte mehr als einmal Fragen und Anregungen zur Lösung des Problems. Über längeren Zeitraum hinterließ insbesondere die Hausseite an der Straße der Solidarität einen kläglichen Eindruck. Das Loch in der Hauswand, notdürftig verkleidet per Platte, davor ein Stück Bauzaun und immer wieder mal Flatterband. Dabei blieb es zunächst.
Der Ortsbeirat hatte bei der Heiligengraber Verwaltung hartnäckig den Aufkauf des Grundstücks, Abriss und eine ansprechende Gestaltung der Fläche gefordert.

Zwischendurch war noch über den Bau eines Kreisverkehrs am Kreuzdamm diskutiert worden. Der war beim Landesbetrieb Straßenwesen beantragt und von diesem schlussendlich abgelehnt worden.

Von Hajo Nitschke

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