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Abwasserverband hat neuen Geschäftsführer

Wittstock Abwasserverband hat neuen Geschäftsführer

Andy Thierbach (36) hält künftig als WAV-Geschäftsführer die Fäden beim Wasser und Abwasser in Wittstock in der Hand. Im Verbandsgebiet leben gut 18 000 Einwohner. Der Sewekower nutzt Berufserfahrungen aus seiner Zeit beim Landkreis, wo er die vergangenen sechs Jahre tätig war. Allerdings übernimmt der Diplom Kaufmann nun weit mehr Verantwortung.

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Andy Thierbach

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Andy Thierbach aus Sewekow ist der neue Geschäftsführer beim Wasser- und Abwasserverband Wittstock. Er nimmt dort am 1. Januar seine Amtsgeschäfte auf. Damit folgt er auf Eckhard Pelzer, der in den vergangenen Monaten die Geschäftsführung beim Verband innehatte.

Als Geschäftsführer umreißt Thierbach bereits die ersten Aufgaben. „Neben dem Wirtschaftsplan für 2016 steht auch der Abschluss für das ablaufende Jahr bevor. Außerdem soll der Internetauftritt vom Verband erneuert werden“, sagt er. Er legt Wert auf ein gutes Miteinander bei der Arbeit und möchte dabei immer auch die Meinung von Mitarbeitern einholen. „Andere Sichtweisen und die Wechselwirkung bei der Arbeit sind wichtig“, sagt er.

Der 36-Jährige ist Diplom Kaufmann und arbeitete in den vergangenen sechs Jahren beim Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Dort war er im Büro des Landrates im Bereich Beteiligungsmanagement tätig. Die Bereiche Busverkehr, Kulturbetrieb, Krankenhaus und Abfall gehörten zu den Schwerpunkten. Außerdem arbeitete er in der kreiseigenen Internetredaktion mit. Ende letzten Jahres übernahm er im Beteiligungsmanagement die Referatsleitung. Somit gehörte zu seinen zusätzlichen Aufgaben, etwa die Kreistagssitzungen vorzubereiten. „Im Beteiligungsmanagement habe ich an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Landkreis gearbeitet“, sagt Andy Thierbach. Und: „Die Geschäftsführung beim Wasser- und Abwasserverband Wittstock befindet sich ebenfalls an der Schnittstelle von Unternehmen und Kommune. Dieser Zweckverband ist für die Gemeinde Heiligengrabe und die Stadt Wittstock mit Ortsteilen zuständig.“ Arbeitete er in den vergangenen Jahren in einem Team von drei Mitarbeitern, ist er fortan für 20 Mitarbeiter zuständig. „Ich wollte mich persönlich weiter entwickeln und mehr Verantwortung im Beruf übernehmen“, begründet er seinen Schritt.

Außenhandelskaufmann und Sportmanager

Andy Thierbach legte 1998 am Wittstocker Gymnasium das Abitur ab. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Dann folgte der Studiengang Sportmanagement an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel mit den Schwerpunkten Betriebswirtschaft und Sport. Dieses Studium beendete er 2007 als Diplom Kaufmann und arbeitete dann zwei Jahre in Berlin. „Der Schritt zum Landkreis war auch der klassische Weg zurück in die Region“, räumt Thierbach ein. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern im Altern von fünf und acht Jahren. „Irgendwann wollte ich in die Region zurückkommen, denn Wittstock ist gut zum Großwerden für Kinder“, sagt er. Seit Herbst ist er als stellvertretender Vorsitzender beim Verein der Freunde des Gymnasiums Wittstock aktiv.

Von Christamaria Ruch

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