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Wittstock/Dosse Badeanstalt startet am 3. Juni in die Saison
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Badeanstalt startet am 3. Juni in die Saison
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00:32 25.05.2018
Hier entsteht ein Carport in Eigenleistung: Die Borde sind gesetzt; der Unterboden wurde jetzt mit Tragschicht verfüllt. Quelle: Björn Wagener
Freyenstein

Die Badeanstalt in Freyenstein startet am Sonntag, 3. Juni, in die neue Saison. Dann ist das Bad ab 14 Uhr sogar für jedermann geöffnet. Das ist eine Ausnahme, denn eigentlich ist das Areal den Mitgliedern des örtlichen Freizeitklubs vorbehalten, die sich auch um die Erhaltung und Pflege der Becken und des Grundstückes kümmern.

Derzeit arbeiten sie sogar an einem größeren Projekt. Ein Carport soll entstehen, um noch mehr überdachte Fläche zum gemütlichen Zusammensitzen zu bekommen. Kürzlich gab es deshalb einen Arbeitseinsatz, bei dem viele Helfer mit anpackten. Es ging darum, zunächst einmal den Unterbau mit Tragschicht herzustellen – eine Voraussetzung, um später den Boden pflastern zu können. Die Steine liegen schon bereit. Der Klub habe sie geschenkt bekommen, sagt der Vorsitzende Eckhard Schade. So herrschte auf dem Gelände viel Bewegung. Mit Schaufelbagger, Minibagger und Muskelkraft ging es voran. Technisches Gerät hätten örtlichen Firmen zur Verfügung gestellt. Bis zum 3. Juni werde der Carport jedoch noch nicht fertig sein. Da sind sich die Helfer einig.

Alles in Eigeninitiative

„Es ist alles Eigeninitiative. Die braucht man auch, um alles in Ordnung zu halten. Sonst wäre das Bad dem Verfall preisgegeben. Wir sind jederzeit auf Spenden und Hilfen angewiesen“, sagt André Beyer. Wenn angepackt wird, sind auch immer die Frauen der Helfer mit von der Partie und sorgen für die Verpflegung oder übernehmen Reinigungsarbeiten. Regelmäßige Arbeitseinsätze seien unerlässlich. Schließlich ist die Badeanstalt schon eine ältere Dame. Sie wurde 1956 gebaut und ein Jahr später eröffnet.

Pumpenhaus wird abgerissen

Das Pumpenhaus solle im Herbst abgerissen werden, sagt Eckhard Schade. Seit ein Baum darauf fiel, ist es sichtlich beschädigt. Starke Risse ziehen sich durch das Mauerwerk. Der Sprungturm ist ebenfalls in die Jahre gekommen. Ein neues Sprungbrett würde ihm guttun. „Es ist absehbar, dass wir es in ein paar Jahren nicht mehr nutzen können“, so Schade. Über einen Sponsor würde sich der Verein freuen. Denn er hat auch noch andere Problemstellen auf dem Gelände – zum Beispiel die beiden Becken selbst. Vor allem die gefliesten Seitenwände des größeren hätten etwas Zuwendung nötig. Da es finanziell unmöglich wäre, die Bereiche neu zu fliesen, sucht der Klub nach einer günstigen Alternative. Laut Eckhard Schade gebe es eventuell die Möglichkeit, Betonplatten davorzusetzen. Aber noch sei darüber nicht entschieden.

Von Björn Wagener

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