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Barockes zur Weihnachtszeit

Goldbeck Barockes zur Weihnachtszeit

Die Papenbrucher Künstlerin Heike Kropius stellt im Torhaus der Burg Goldbeck die Installation „Fischli, Rehli und Hasi“ über den Winter aus.

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Galerie im Torhaus der Burg Goldbeck: Mit einem Augenzwinkern stellt Heike Kropius „Hasi“ in die Reihe der Prignitzer Lebewesen.

Quelle: Claudia Bihler

Goldbeck. „Eine Prignitzer Ausstellung ist das“, meint die Papenbrucher Künstlerin Heike Kropius: „Es geht um Angler und um Wald, und ich will die Stimmung des Winters und der Vorweihnachtszeit aufgreifen.“ „Fischli, Rehli und Hasi“ nennt die Künstlerin ihre Installation. Die Papenbrucherin widmet sich nach Ausstellungen in Potsdam, Worpswede, Minsk oder Bremen und Studienaufenthalten in Gambia und auf den Philippinen damit einmal Themen in der Region.

In der winzigen Galerie im Torhaus der Burg Goldbeck hat sie aus den Bildern, die sie extra für die Ausstellung gemalt hat, eine Installation gebaut: Aus der Not, dass es bisher keinen Stromanschluss in dem Raum gibt, hat sie eine Tugend gemacht. Nicht nur die Bilder, sondern der gesamte Raum lebt durch die Kerzenbeleuchtung – und wurde in die Installation einbezogen: „Der Raum wirkt so erst richtig“, sagt sie. „Genauso muss es hier früher vor der Zeit der Elektrifizierung einmal ausgesehen haben .“ In die Vorweihnachtszeit passe dieser etwas barocke Charakter ganz hervorragend.

Heike Kropius

Heike Kropius

Quelle: Claudia Bihler

Neben Bildern von heimischen und tierischen Lebewesen – Rehen und Fischen – entbehrt die Ausstellung jedoch auch nicht eines gewissen Witzes. Das „Hasi“ aus dem Titel der Ausstellung ist der Akt einer jungen Frau, malerisch auf einem Sofa platziert, beleuchtet von zahlreichen Kerzenflammen, die für „romantische“ Lichtakzente sorgen. Heike Kropius: „Das muss ja auch im Winter sein.“ Und weil am Sonntag der Winter tatsächlich in der Prignitz Einzug hielt, gab es zur Ausstellungseröffnung natürlich auch wärmenden Glühwein.

Für die kleine Galerie, die der Babitzer Bildhauer Zoyt betreibt, ist es die zweite Ausstellung. Zoyt wollte den bis dahin als Lager genutzten Raum dafür nutzen, wieder etwas mehr Publikum auf die Burg zu locken. Den Auftakt hatte er mit eigenen Bildern und Skulpturen gemacht. In Anbetracht des fehlenden Stromanschlusses wollte er zunächst die Galerie im Torhaus nur während der Sommermonate nutzen und freut sich um so mehr, dass er nun auch für die Wintermonate eine Ausstellung zeigen kann: „Ständige Öffnungszeiten können wir aber im Winter nicht bieten, das geht nur auf Absprache“, sagt er, „dafür bleiben die Werke bis im Februar hier.“ Interessenten, die die Installation von Heike Kropius sehen möchten, können sich direkt mit der Künstlerin zur Terminabsprache in Verbindung setzen. und zwar unter der Telefonnummer 0173/9 29 43 63. Bei Interesse sei auch der Besuch ihres Ateliers möglich, sofern die Gäste nach Papenbruch fahren würden, sichert die Künstlerin zu. Im Papenbrucher Heideweg 7 können dann auch Werkstatt und Galerie besichtigt werden – und auch Übernachtungsgäste finden eine Unterkunft.

Von Claudia Bihler

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