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Wittstock/Dosse Campingplatz verteidigt 3 Sterne
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Campingplatz verteidigt 3 Sterne
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13:06 08.06.2018
Platzbetreiber Erhard Lange (3. v. r.) mit Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und den Gästen Klaus und Danuta Dwenger (1. und 2. v. l.) aus Bad Segeberg. Quelle: Björn Wagener
Berlinchen

Der Campingplatz am Glambecksee bei Berlinchen hat seine 3-Sterne-Klassifizierung für weitere drei Jahre bestätigt. Das ist das Ergebnis einer entsprechenden Überprüfung des Bundesverbandes der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD). Seit mehr als zehn Jahren biete er gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV) ein Klassifizierungssystem an, um den Gästen eine Orientierung in Sachen Service und Infrastruktur an die Hand zu geben. Drei Sterne – von höchstens fünf – bedeuten: Die Ausstattung ist komfortabel, der Gesamteindruck gut, die Einrichtungen „von besserer Qualität“.

Seit 18 Jahren in der Spur

All das kann Betreiber Erhard Lange zwar schon seit Jahren vorweisen, aber sein Platz muss sich immer wieder einer erneuten Prüfung unterziehen, um diese Klassifizierung behalten zu dürfen. Zum sechsten Mal hat er sie jetzt verteidigt – das heißt seit 18 Jahren.

„Die Wohnmobilfahrer sind kaum ausgestiegen, da fragen sie schon nach WLAN, auch die Senioren“, erzählt Erhard Lange. Der drahtlose kostenlose Internetzugang gehöre heutzutage eben einfach dazu. „Es war ein doller Kampf, bis die nötige Kapazität hier anlag.“ Seit drei, vier Jahren aber verfügt der Platz darüber. Ansonsten würden die Bereiche Rezeption und Service, Sanitär und Standplätze bewertet. Da gehe es neben den technischen Gegebenheiten und Internet unter anderem auch um Fremdsprachenkenntnisse, Beratung, Gastronomie oder die Anzahl der Duschkabinen und deren Zustand. Auf den Standplätzen selbst werde etwa auf die Anschlüsse für Abwasser und Strom für Wohnmobile sowie auf den Gesamtzustand der Anlage geachtet. „Das Level wird immer höher, um die 3 Sterne zu behalten“, sagt Lange. Deshalb freut er sich um so mehr, dass es ihm wieder gelungen ist.

Jährlich 1500 bis 2000 Gäste

Die Stellplätze am Glambecksee seien jeweils 100 Quadratmeter groß – jeweils 50 für Dauercamper und ebenso viele für Touristen. Insgesamt rund 1500 bis 2000 Gäste begrüßten Lange und sein Team jährlich auf dem ganzjährig geöffneten Platz. Klaus und Danuta Dwenger aus Bad Segeberg braucht er nicht mehr von den Vorzügen vor Ort zu überzeugen. „Die Ruhe, der See – und immer mal ein nettes Gespräch“, das schätzen beide sehr. „Und Erhard Lange ist immer für eine Überraschung gut. Mal wird gegrillt, ein anderes Mal geräuchert. Das Essen schmeckt jedes Mal super.“

Den Campingplatz gibt es seit 1964. Erhard Lange führt ihn seit 1990. In den 1990er Jahren habe es mehr Dauercamper gegeben. Dann sei ihre Zahl merklich zurückgegangen. Inzwischen gehe der Trend aber langsam wieder nach oben.

Radfahren ganz groß in Mode

Zurzeit ganz groß in Mode: Das Radfahren. „Da gibt es Leute, die kommen zum Beispiel aus Regensburg, sind eine Woche unterwegs und wollen weiter bis zum Nordkap. Ich bewundere deren Energie und staune, dass sie abends noch das Bierglas halten können.“ Vor diesem Hintergrund betont Bürgermeister Jörg Gehrmann die Wichtigkeit des Vorhabens, auf dem alten Bahndamm zwischen Wittstock und Mirow einen Radweg bis nach Dranse bauen zu wollen. Dieser würde den landesweiten Radwanderweg „Tour Brandenburg“ kreuzen und damit auch Radler aus Mecklenburg „einfangen“, wie Gehrmann sagt.

Von Björn Wagener

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