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Wittstock/Dosse Elektro-Ladesäule ging in Betrieb
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Elektro-Ladesäule ging in Betrieb
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15:48 05.11.2018
Christian Hernjokl, Geschäftsführer der Laga-Gesellschaft in Wittstock; Jens Horn, Geschäftsführer der Energie Mark Brandenburg, und Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann (v.l.) nehmen die EMB-Elektro-Ladesäule am Wittstocker Bahnhof in Betrieb. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Elektroautos können ab sofort am Bahnhofsparkplatz in Wittstock mit Strom „betankt“ werden. Am Montag nahmen der promovierte Jens Horn, Geschäftsführer der Energie Mark Brandenburg (EMB), Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und Christian Hernjokl, Geschäftsführer der Laga-Gesellschaft, die neue Ladesäule der EMB in Betrieb.

Ladekarte oder QR-Code

Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von je 22 Kilowatt. Wer dort andocken will, kann das mit einer Ladekarte, die die EMB zu einem monatlichen Pauschalpreis von 15 Euro anbietet, tun. Sie ermöglicht nicht nur den Zugang zu den Ladesäulen der EMB, sondern auch zu Ladepunkten der rund 170 Ladenetz.de- und Roaming-Partnern des Ladenetz.de-Verbundes in ganz Deutschland. Wer die Säule ohne Ladekarte nutzen möchte, kann mit dem Smartphone den an der Säule angebrachten QR-Code scannen und den Ladevorgang online starten. Kosten: sieben Euro. Die Ladezeit variiere je nach Fahrzeugmodell, die Batterien eines Smart electric drive seien aber zum Beispiel in weniger als einer Stunde gefüllt. Der Strom werde vollständig mit Wasserkraft erzeugt, „um wirklich eine annähernd CO2-freie Mobilität zu ermöglichen“, so Jens Horn.

Es sei die dritte derartige Ladesäule in Westbrandenburg, so der EMB-Geschäftsführer. Die anderen beiden befänden sich in Schönwalde-Glien und in Wustermark im Havelland. Die EMB plane, die Zahl künftig auf etwa 20 bis 25 solcher Säulen zu erhöhen. Jede von ihnen koste rund 12.000 bis 15.000 Euro.

Wittstock wurde als Standort ausgewählt, weil die EMB Sponsor der Landesgartenschau ist. „Die Elektro-Ladesäule ist ein wichtiger Baustein für unser Ziel, die Landesgartenschau auch zu einer Umweltschau zu machen“, sagt Jörg Gehrmann, der der EMB für ihr Engagement in Wittstock dankt.

Präsenz und Unterstützung

Unternehmenssprecher Jochen-Christian Werner betont: „Wer etwa aus Berlin anreist, muss sich keine Sorgen machen, dass die Batterieladung für den Rückweg nicht ausreichen könnte.“ Die Ladesäule sieht Jens Horn darüber hinaus auch als eine Möglichkeit, vor Ort Präsenz zu zeigen und lokale Aktivitäten zu unterstützen. Nicht zuletzt sei das Ganze auch Werbung für Elektro-Mobilität.

Bürgermeister Gehrmann verweist zudem auf die Nachhaltigkeit, denn die Säule bleibe natürlich auch nach der Landesgartenschau erhalten. Und Christian Hernjokl ergänzt: „Nachhaltigkeit war ein zentrales Versprechen unserer Bewerbung um die Ladesgartenschau. Mit der Elektro-Ladesäule hilft uns die EMB dabei, dieses Versprechen zu halten.“

Von Björn Wagener

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