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Wittstock/Dosse Extra-Becken für Mutter und Kind
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Extra-Becken für Mutter und Kind
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00:17 04.11.2013
Der neue,moderne Eingangsbereich der Schwimmhalle. Quelle: Uta Köhn
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Wittstock

Die Schwimmhalle in Wittstock gibt es nicht mehr – es lebe das Schwimmbad im Freizeitzentrum. Bürgermeister Jörg Gehrmann hat sich jetzt zusammen mit dem Architekten und den Chefs zweier beteiligter Baufirmen angesehen, wie es nach dem Abschluss des zweiten Bauabschnittes im Hallenbad aussieht.

Noch während des laufenden Betriebes war im Jahr 2012 mit der Sanierung von Dach und Fassade des Hallenbades begonnen worden. Inzwischen ist auch das Foyer neu gestaltet. Durch ein automatisiertes Kassensystem gelangen die Besucher ins Innere, wo auch die Umkleideräume umgestaltet wurden.

„Ich bin sehr froh, dass wir unsere Schwimmhalle nicht in ein teures Spaßbad umgewandelt haben“, sagt Gehrmann. „Das wollten wir auch nie haben. Hier geht es um Sport und um Fitness. Hier sollen Kinder Schwimmen lernen.“ Trotzdem sei es nicht selbstverständlich, dass eine Stadt von der Größe Wittstocks eine solche Einrichtung vorhält. Das ist möglich, weil sich auch die Partner in der Kooperationsgemeinschaft Autobahndreieck Wittstock zu dem Schwimmbad bekannt haben.

Die Schwimmhalle wurde Mitte der 1980-er Jahre zwar als eine solche konzipiert, aber zunächst für einige Jahre als Lager des ehemaligen Obertrikotagen-Betriebes genutzt, bevor sie 1987 am 7. Oktober eröffnet wurde. Im Jahr 2008 gab es einen Beschluss: Die Stadtverordneten sprachen sich für die Nutzung als Schwimmbad aus.

In den Jahren 2009 wurde die Heizung umgestellt, 2010 die Toiletten und Umkleideräume umgebaut und 2012/13 der Eingangsbereich und die Hülle saniert. „Dabei wurde der gesteckte Kostenrahmen eingehalten“, betont der zuständige Architekt Bernd Abel stolz.

Beim jetzigen Stand soll’s nicht bleiben. Schwimmbadleiter Frank Möller kündigt an, in dem lichtdurchfluteten Vorbereitungsraum einen Mutter-und-Kind-Bereich einzurichten. „Im Moment haben wir keine Möglichkeit, Babyschwimmkurse anzubieten“, erklärte er den Besuchern. Denn das Wasser in dem großen Becken ist „nur“ 28 Grad warm und müsste, um den Bedürfnissen von Babys und Kleinkindern zu entsprechen, auf 30 Grad erwärmt werden. Das wäre jedoch viel zu teuer.

So kam die Idee auf, einen separaten Bereich zu schaffen. Möller war bereits auf einer Spezialmesse für Bäder und hat sich nach Angeboten umgesehen. Jörg Gehrmann freute sich, dass der Betreiber die Anregungen der Nutzer aufgenommen hat.

Die Preise im Wittstocker Schwimmbad sollen trotz Sanierung so moderat bleiben wie sie sind: 2 Euro pro Stunde für Erwachsene und 1 Euro für Kinder.

Von Uta Köhn

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