Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wittstock/Dosse Filmemacher kommt beim Badminton ins Schwitzen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Filmemacher kommt beim Badminton ins Schwitzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
01:15 11.03.2019
Bunt gemischt: bei Stahl Wittstock spielen Junge und Junggebliebene gemeinsam. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Bei dem Sport kommt garantiert jeder ins Schwitzen. Das dachte sich auch Filmemacher Klaus Falk. Er nimmt nun jeden Dienstag am Training der Badmintonspieler des Vereins „Stahl Wittstock“ teil. Der Sport gehört zu seinem Abnehmprogramm. Im Wettkampf mit Wittstocks Bürgermeister, Jörg Gehrmann, will er in zehn Wochen zehn Kilo verlieren.

„Ich hab zuhause mal im Garten Badminton gespielt“, erinnert sich Klaus Falk. Nach seinem dritten Training bei den „Stahlfedern“, wie die Gruppe von ihren Gründern Andreas Janke und Christian Baumann vor 18 Jahren getauft wurde, hat der Filmemacher dem „Federball“ schon großen Respekt abgewonnen.

Hier ist voller Körpereinsatz gefragt. Klaus Falk kommt beim Training ganz schön ins Schwitzen. Quelle: Christian Bark

„Wenn Du das voll durchziehst, ist das eine der härtesten Sportarten, die ich während des Abnehmens betreibe“, sagt Klaus Falk. Sein größter Erfolg nach einem Training sei ein Verlust von über zwei Kilo Gewicht gewesen.

Bei Stahl spielen drei Badminton-Gruppen

2001 haben Andreas Janke und Christian Baumann die Badmintongruppe „Stahlfedern“ ins Leben gerufen. Sie schlossen sich dem Sportverein „Stahl Wittstock“ an, dort gab es schon eine Gruppe.

Im Verein gibt es derzeit drei Badminton-Gruppen. In jeder spielen zwischen 16 und 20 Teilnehmer. Gespielt wird zum Spaß in der Freizeit. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 40 Euro im Jahr. Je 20 davon fließen in Hallennutzungsgebühren und Equipment.

Gruppe I spielt donnerstags 20 bis 22 Uhr in der Polthier-Turnhalle. Gruppe II spielt dienstags 18 bis 20 Uhr in der Waldring-Turnhalle, von April bis Oktober in der Stadthalle. Gruppe III spielt montags 18 bis 20 Uhr in der Waldring-Turnhalle.

„Man kann in den zwei Stunden Training schon mal bis zu 10 000 Schritte zurücklegen“, sagt Christian Baumann. Wer ihm beim Spielen zuschaut, merkt, dass er den Sport mal professionell betrieben haben muss.

Die Badminton-Gruppen bei Stahl nehmen hingegen an so gut wie keinem Turnier teil. „Wir sind Freizeitsportler und haben Spaß an der Gemeinschaft“, sagt Christian Baumann. Badminton sei für ihn, der einen Schreibtischjob beim Holzfaserplattenhersteller Swiss Krono in Heiligengrabe hat, ein guter Ausgleich nach Feierabend.

Dieter Kühne ist einer der ältesten Teilnehmer. Er hat immer einen Ersatzschläger dabei. Quelle: Christian Bark

Die Teilnehmer stammen aus verschiedenen Altersklassen. Einer der ältesten ist Dieter Kühne. „Als ich vor vier Jahren Rentner wurde, habe ich eine Beschäftigung gesucht“, berichtet der 69-Jährige. Badminton mache Spaß, besonders, wenn man im Team spiele.

Das stellt auch Klaus Falk immer wieder fest. Da gibt es nach der gewonnenen Partie aber auch knappen Niederlage so manchen Handklatscher.

Schlag ein: die Gemeinschaft spielt beim Badminton eine wesentliche Rolle. Quelle: Christian Bark

Anders als beim Filmemacher im Garten, ist beim Badminton klar auf die Spielfeldmarkierung zu achten. Angespielt wird der Gegenüber beim Doppel dann grundsätzlich diagonal, wie Christian Baumann erklärt. Wer das missachte, begehe einen Fehler und verschaffe dem Gegenüber so einen Punkt.

Gespielt wird bis 21 Punkte, wobei zwei Punkte Differenz zum Gegenüber nötig sind. Bei Klaus Falk sind die verschiedenen Schlägerpositionen bereits nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergegangen. „Ich habe langsam ein Gefühl für den Ball entwickelt“, sagt er zufrieden.

Von Christian Bark

Die Veranstaltungsreihe „Mein unbekannter Nachbar“ kommt in Sewekow besonders gut an. Jeden Monat stellen dort Leute ihre Biografien vor. Die beiden Lehrer Ellen und Kay-Michael Thonack sind aber längst nicht mehr unbekannt in dem Dorf.

08.03.2019

Jörg Gehrmann will abnehmen. Gemeinsam mit Filmemacher Klaus Falk will der Bürgermeister mindestens zehn Kilo in zehn Wochen leichter sein. Für sein Abnehmprogramm kam ihm eine Einladung in die Kontakt- und Beratungsstelle der Awo sehr gelegen.

11.03.2019
Wittstock/Dosse Umbau einer Industriebrache - Tuchfabrik wird Bildungscampus

Der Weg zum Bildungscampus in Wittstock wird weiter geebnet. Bis 2025 soll die alte Tuchfabrik an der Walkstraße zu einem attraktiven Bildungsstandort werden. Jetzt stellt die Stadt die Weichen auf Planungsebene.

11.03.2019