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Wittstock/Dosse Die Idee mit dem Garten
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16:00 06.11.2018
Lissy Boost vom Mietertreff, Volkmar Reichelt von der GWV, Geschäftsführer Hans-Jörg Löther und Landschaftsplaner Frank Gemmel (v.l.) im künftigen Gemeinschaftsgarten. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Der Startschuss für den Gemeinschaftsgarten ist gefallen. Auf einem rund 4000 Quadratmeter großen Areal an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße will die Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) in Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität als Betreiber des Mietertreffs in der Röbeler Vorstadt ein neues Angebot schaffen.

Ein Angebot für Jung und Alt

Der Gemeinschaftsgarten soll Mieter, Schüler und Kita-Kinder über die Gartenarbeit zusammenführen. Dazu kaufte die GWV zunächst mehrere leer stehende Gärten aus Privatbesitz an. Gemeinsam mit Landschaftsarchitekt Frank Gemmel wurde dann ein Gestaltungsplan erarbeitet. Er unterteilt das Gelände in drei Bereiche: die Gartennutzung; die offene gemeinschaftliche Nutzung mit einem Pavillon und ein abgezäuntes Areal nahe der Dosse, das für naturpädagogische Projekte genutzt werden kann.

Die Waldring-Schule und die Kita im Waldring hätten bereits Interesse angemeldet, das Städtische Gymnasium sei angefragt worden, sagt Sozialraumkoordinatorin Lissy Boost. Sie entwickelte das Projekt, das perspektivisch Stück für Stück erweitert und letztlich sogar einen Park entstehen lassen soll.

Es begann am Stammtisch

„Die Idee dazu kam bei einem Mieterstammtisch auf“, sagt sie. Der Gemeinschaftsgarten soll den Mietern in der Röbeler Vorstadt den

Zuerst müssen Müll entsorgt und alte Gebäude abgerissen werden. Quelle: Björn Wagener

Wunsch nach einer grünen Scholle erfüllen, auf der sie in der Freizeit aktiv werden und gemeinsam Zeit verbringen können.

Dabei sollten sich möglichst Gruppen zusammentun, die sich auch gegenseitig unterstützen. So könne dafür gesorgt werden, dass etwa der Gartenbereich der Schüler auch in den Ferien in guten Händen ist. Wie sich der Gemeinschaftsgarten konkret entwickeln wird, bleibt abzuwarten. „Ich gehe davon aus, dass es erst einmal mit wenigen Interessenten beginnt“, vermutet Lissy Boost.

Bis es im Frühjahr 2019 losgehen kann, muss zunächst das wilde Grün gezähmt werden. Damit hat eine Fachfirma jetzt begonnen. Dazu gehört auch, alte Gebäude abzureißen oder wieder nutzbar zu machen.

Fördermittel knapp verfehlt

Für die Finanzierung dieser vorbereitenden Arbeiten hatte sich die GWV zuvor um Landesfördermittel bemüht, sei aber abgewiesen worden, wie Geschäftsführer Hans-Jörg Löther sagt. Grund: Der bauliche Anteil war als zu gering erachtet worden. Deshalb musste der Plan etwas abgespeckt werden, obwohl Lissy Boost dennoch kleinere Fördertöpfe anzapfen und insgesamt 13.500 Euro einwerben konnte. Das Konzept bleibe im Großen und Ganzen aber erhalten, sagt Hans-Jörg Löther. „Der Gemeinschaftsgarten rundet die Angebote in der Röbeler Vorstadt ab.“

Interessenten können sich im Mietertreff in der Zetkinstraße informieren.

Von Björn Wagener

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