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Wittstock/Dosse Das Internet legt an Tempo zu
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15:35 12.11.2018
Christian Stern (r.), Regionalmanager der Telekom, und Martin Bünning, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, am neuen Verteilerkasten in der Kettenstraße/Ecke Petersilienstraße in Wittstock. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Die Telekom hat das Glasfasernetz für schnelles Internet in Wittstock weiter ausgebaut. Das betrifft rund 1400 Haushalte in der Innenstadt. Dort werden künftig bis zu 250 Megabit pro Sekunde im Download und 40 Megabit im Upload möglich sein. Freigeschaltet werden die neuen Leitungen noch im Dezember. Das kündigte Christian Stern, Regionalmanager der Telekom für Infrastruktur in Brandenburg, am Montag bei einem Vor-Ort-Termin in der Kettenstraße/Ecke Petersilienstraße an. Dort steht einer der sieben neu installierten Verteilerkästen.

Übertragungsverluste minimiert

Die künftigen Geschwindigkeiten im Netz werden möglich, weil die Telekom zwischen den örtlichen Vermittlungsstellen und den

Die alte (oben) und neue Kabeltechnik im Vergleich. Quelle: Björn Wagener

Verteilerkästen am Straßenrand die bisherigen Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzte. Dadurch verkürzt sich sich für den Kunden der Kupferkabelweg erheblich. Das mache den Unterschied aus, so Christian Stern. Denn die Übertragungsverluste auf dem Kabelweg werden so entscheidend minimiert. „Früher war die Übertragungsrate davon abhängig, wie nah der Kunde an der Vermittlungsstelle wohnt.“ Das sei durch die Modernisierung in Wittstock nun nicht mehr so. „Wir haben bei der Glasfaser keine Probleme mit Störsignalen – im Gegensatz zu den Kupferkabeln“, sagt Christian Stern.

400 Meter Glasfaser verlegt

In den Verteilerkästen könnten bei Bedarf problemlos noch viele weitere Kunden aufgeschaltet werden. Insgesamt seien in Wittstock 400 Meter Glasfaser und 2500 Meter Fernspeisekabel für die Stromversorgung verlegt worden.

Die Modernisierung sei in Wittstock günstig gewesen, weil oft vorhandene Leerrohre hätten genutzt werden können. Außerdem habe es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt gegeben, so Christian Stern. Gerade bei Abstimmungen rund um die Tiefbauarbeiten sei das von großem Vorteil gewesen. „Dafür möchten wir uns bedanken.“

Wichtiger Standortfaktor

Martin Bünning, der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung in Wittstock, ist sehr froh darüber, dass dieser Ausbau realisiert werden konnte. „Das ist ein entscheidender Standortfaktor für die Attraktivität im ländlichen Raum“, sagt er. Gerade auch im Hinblick auf potenzielle Gewerbeansiedlungen spiele das eine Rolle. Viele Anfragen von Interessenten zielten in diese Richtung. Zudem sei zu erwarten, dass in vielen Bereichen des Lebens leistungsfähige Internetverbindungen immer wichtiger werden.

Für Informationen rund um die neue Technik und Tarife gibt es Bürgersprechstunden in Wittstock: vom 14. bis 16. November, jeweils von 10 bis 18 Uhr, auf dem Rewe-Parkplatz in der Röbeler Straße 47. Infos zum Ausbaustand am Wohnort gibt es unter www.telekom.de/brandenburg

Von Björn Wagener

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