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Wittstock/Dosse Ortsbeirat ist gegen Bau der B 189n
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Ortsbeirat ist gegen Bau der B 189n
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12:20 30.11.2018
Der Haßlower Ortsbeirat positioniert sich gegen Bau der B 189n und gegen den Schwerlastverkehr im Norden Wittstocks. Quelle: Christian Bark
Groß Haßlow

Der mögliche Bau der Bundesstraße 189n von Wittstock nach Mirow war auch auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Groß Haßlow Thema. Ein möglicher Streckenverlauf über den alten Bahndamm nach Mirow würde auch die Haßlower empfindlich treffen.

„Es ist allerdings zu ungewiss, was überhaupt passieren wird“, bemerkte Groß Haßlows Ortsvorsteher, Wolfgang Ramin. Ortsbeirätin Gabriele Schlösser stimmte ihm zu. „Die halten sich alle im Dunkeln und wollen ihre Karten nicht ausspielen“, sagte sie. Zunächst erklärten beide Ortsbeirätin Doreen Kaspereit, was auf der gemeinsamen Ortsbeiratssitzung der betroffenen Dörfer in Schweinrich besprochen wurde. „Wir waren beide dort, Doreen hatte keine Zeit“, sagte Wolfgang Ramin.

Radweg statt Bundesstraße

Danach positionierte sich der Ortsbeirat zur B 189n und lehnte deren Bau als unnötig ab. Vielmehr sprach man sich für die Nutzung des alten Bahndamms als Fahrradweg aus. „Wir verstehen nicht, dass der Landrat die Stadt Wittstock bei ihrem Vorhaben nicht unterstützt“, sagte Wolfgang Ramin. Es müsse endlich was geschehen, bevor die stillgelegte Bahntrasse zuwachse.

Bereits im Frühjahr hatte sich der Ortsbeirat für den Bau eines Radwegs entlang des alten Bahndamms zumindest bis zum Dranser See stark gemacht. Eine Weiterführung Richtung Urlaubsregion nach Mecklenburg sei sinnvoll.

Mit der Ablehnung der B 189n zeigten sich die Haßlower mit den anderen Dörfern wie Dranse, Schweinrich, Zempow, Babitz, Berlinchen und Sewekow solidarisch. Ebenso in der Ablehnung des Schwerlastverkehrs auf den Kreisstraßen zwischen Wittstock und Sewekow, Zempow sowie Flecken Zechlin.

Infoveranstaltung in Wittstock geplant

„Uns betrifft das zwar nicht direkt, wir stellen uns aber trotzdem auf die Seite unserer Nachbarn“, betonte Gabriele Schlösser. Stattdessen schlug der Ortsbeirat vor, der Lastagendurchgangsverkehr infolge der Mautflucht solle über die Bundesstraße 198 zwischen Mirow und Röbel und von dort über die Autobahn verlegt werden.

„Natürlich haben die Lkw-Fahrer Zeitdruck und wollen kurze Wege fahren, uns fahren sie so aber die Straßen kaputt“, sagte Doreen Kaspereit. Bei den schmalen Straßen stellten die oft forsch fahrenden Holz-Laster zudem eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar.

Am kommenden Mittwoch findet in der Aula des Wittstocker Gymnasiums eine Informationsveranstaltung zum möglichen Bau der B 189n statt. Sie beginnt um 18.30 Uhr.

Von Christian Bark

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