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Wittstock/Dosse Hier wird um den Sieg gekämpft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Hier wird um den Sieg gekämpft
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00:44 20.04.2018
Yannis Gaschler, Hans Ryrko und Caillou Lange (v. l.) aus der 8a des Wittstocker Gymnasiums an ihrem Kita-Modell. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Sogar die leichten Schwingungen des Spielplatzbodens sollen Energie erzeugen: Dieses Modell einer zukunftsweisenden Kindertagesstätte steckt voller Innovationen und Ideen. Bei allem trieb die Macher aus der 8a des Städtischen Gymnasiums Wittstock vor allem ein Gedanke an: Wie lässt sich der Bau noch energiesparender umsetzen? Wo könnte noch mehr herausgeholt werden?

Alles dreht sich um den Energieverbrauch

Genau das ist die Aufgabe im Finale des Schülerwettbewerbes „Mission Energiesparen“ der Energie Mark Brandenburg: Baut eine Kita, die möglichst wenig Energie verbraucht oder sogar selbst mehr Energie erzeugt als sie benötigt. Den Gewinnern winken Geldpreise: 3000, 1500, 1000 und dreimal 500 Euro.

Die EMB listet landesweit 32 Klassen auf, die sich an dem Wettbewerb beteiligten, darunter die 8a und 8b des Städtischen Gymnasiums Wittstock. Beide haben beste Ausgangspositionen.

Wittstocker in der Spitzengruppe

Denn sie gehören zur Spitzengruppe. Die 8a liegt mit 265 Punkten auf Platz 1; die 8b mit 254 Punkten auf dem dritten Rang. Auf Platz 2 befindet sich die Klasse 8b der Goetheoberschule aus Trebbin – mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Wittstocker.

Das Herz des Wettbewerbes schlägt demnach in zwei gegenüber liegenden Schulräumen des Wittstocker Gymnasiums, wo die Klassen 8a und 8b ihren Ideen Formen geben.

Ein wenig hinterm Zeitplan

Da wird gebohrt, gehämmert, geschliffen, gesägt – angepasst, probiert. „Wir liegen ein wenig hinter dem Zeitplan“, sagt Caillou Lange aus der 8a. Doch gemeinsam werden sie es schaffen. Da sind sich die zehn bis zwölf Entwickler und Bauer aus der 8a einig. Jeden Tag arbeiten sie an ihrem Modell. Am 26. April soll es in Potsdam präsentiert werden; ebenso wie das der 8b und der anderen Finalisten aus Trebbin, Stahnsdorf und Velten.

„Die Glaskuppel und das Flachdach sind baulich am schwierigsten“, sagt Tüftler Caillou Lange und berichtet von einer ganzen Reihe von Einfällen, die das Kita-Modell zum Sieg führen soll: Da geht es um die Kraft aus Wasser, Sonne und Wind, aber auch um den genannten speziellen Spielplatzboden sowie die Tropfenform und die Südausrichtung.

Zwei Varianten standen zur Wahl

Für die jetzige Bauart habe man sich entschieden, nachdem in der Findungsphase zunächst zwei Varianten zur Wahl gestanden hatten. Die Alternative wäre in der Umsetzung aber zu kompliziert gewesen, erzählt Caillou Lange. Die Ideen dazu hätten die Schüler zu Hause entwickelt. Inspirationen holten sie sich bei einem Besuch in Mecklenburg-Vorpommerns Landeszentrum für erneuerbare Energien in Neustrelitz.

Die Modelle der Finalisten werden dann von der EMB „eingesammelt“ und für die Präsentation nach Potsdam gebracht, sagt Physiklehrer Bernd Frühauf, der einen Großteil des verwendeten Baumaterials für die Kita-Modelle der beiden Klassen zur Verfügung stellte.

Von Björn Wagener

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