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Wittstock/Dosse Hunderte Besucher kamen zur Einkaufsnacht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Hunderte Besucher kamen zur Einkaufsnacht
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11:53 30.09.2018
Verkaufsoffene Nach lockte hunderte Besucher in die Wittstocker Innenstadt. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Als gegen 17 Uhr die offizielle Eröffnungsrede für das diesjährige Herbstfeuerwerk stattfinden sollte, herrschte am Freitagabend auf dem Wittstocker Markt fast noch gähnende Leere. Spätestens ab 19 Uhr wurde es in der Innenstadt aber richtig voll. Um diese Zeit hatte das Modegeschäft „Lieblingsstücke“ am Markt den roten Teppich ausgerollt, auf dem Modells aktuelle Herbst- und Wintermode präsentierten. „Das kam wieder ziemlich gut bei den Leuten an“, sagte Inhaberin Daniela Kornbusch.

Das Herbstfeuerwerk der Händler lockte hunderte Besucher in die Wittstocker Innenstadt. Dieses Jahr gab es auch einen Fackelumzug durch die Altstadt

Sie war eine von 40 Innenstadthändlern, die sich an der Organisation der zweiten großen Einkaufsnacht in Wittstock beteiligt hatte. Immer mal wieder moderierte Daniela Kornbusch gemeinsam mit Sven Lippert von Z3-Event auf der Bühne vor dem Rathaus.

Fackelzug kam gut an

Während Modenschau und Kunststücke der Berliner Akrobatentruppe „Firewings“ rund um das Rathaus die Blicke der Besucher auf sich zogen, lockten die Innenstadthändler ihre Kunden mit attraktiven Rabatten und Waren in ihre Geschäfte. So konnten diese im Spielzeugladen „Lilalustig“ Rabatte erwürfeln. „Wir lassen uns immer mal wieder etwas anderes einfallen“, sagte Inhaberin Marlies Köhler.

Herbst und Winter werden bunt, wie auf der Modenschau von Daniela Kornbusch (Mitte) zu sehen war. Quelle: Christian Bark

Ebenfalls wieder dabei war die Parfümerie Völpel. Diese bot ihren Besuchern neben Düften aus aller Welt und aller Marken auch geschmackliche Leckerbissen an. Es gab Schnittchen und Getränke. Viele Händler zeigten sich mit der Resonanz auf ihre Angebote zufrieden. „Das Ganze wirkt nachhaltig“, erklärte Bernd-Dieter Hahn vom Wittstocker Händlerstammtisch, der das Herbstfeuerwerk wieder gemeinsam mit dem Mittelstandsverein auf die Beine gestellt hatte.

Äußerst beliebt war der Fackelumzug, der gegen 20 Uhr vom Markt einmal durch die Innenstadt führte und von der Wittstocker Feuerwehr begleitet wurde. Vorangingen zwei Musiker aus Pritzwalk. Guido Reiher an der Trompete und Peter Jekal am Akkordeon spielten die passende Musik zum Umzug, zum Beispiel „Ich geh mit meiner Laterne“. Nach Schätzung der Veranstalter hatten sich allein am Fackelumzug mindestens 500 Menschen beteiligt.

„Firewings“ zeigten ihre Feuershow am Markt. Quelle: Christian Bark

Den ganzen Abend über hatten die Besucher die Möglichkeit, sich mit Tombola-Losen zu versorgen. Die kosteten jeweils einen Euro. Der Erlös soll der Wittstocker Jugendfeuerwehr zugute kommen, wie Bernd-Dieter Hahn ankündigte. 841 Lose waren verkauft worden. Und um die Summe rund zu machen, versprach der Mittelstandsvereinsvorsitzende Detlef Beuß der Jugendfeuerwehr 1000 Euro. Die sollen in neue Ausrüstung fließen, wie Jugendfeuerwehrwart Oliver Gebert ankündigte.

Dann kam es zur ersehnten Auslosung der Tombola-Preise. Diese waren, wie Sven Lippert bemerkte, durch die Bank weg hochwertig – und vor allem zahlreich. Über 20 Gewinner konnten sich ihre Preise auf der Bühne abholen. Der Hauptpreis war ein verlängertes Wellnesswochenende für Zwei. Die Glücksfee des Abends durfte Elli Rosenberg spielen. Die 13-Jährige war mit ihrer Mutter aus Gransee nach Wittstock gekommen.

Am Ende stieg das Feuerwerk in den Himmel. Quelle: Christian Bark

Nach der Verlosung wurde der Nachthimmel über Wittstock bunt und hell. Das namensgebende Herbstfeuerwerk stieg farbenprächtig in die Luft, markierte aber noch nicht das Ende des Abends auf dem Marktplatz. Es folgte Musik des Z3-Event-Teams bis in den frühen Morgen hinein.

Das es auch im kommenden Jahr wieder ein Herbstfeuerwerk in Wittstock geben wird, darauf wollte sich Detlef Beuß nicht festlegen. „Wir schauen mal“, sagte er und verwies auch auf den enormen organisatorischen Aufwand. Weit optimistischer gab sich Bernd-Dieter Hahn. „Ich denke schon, dass wir einen dritten Anlauf planen werden“, sagte er.

Von Christian Bark

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