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Wittstock/Dosse Hirschrufen für jedermann
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Hirschrufen für jedermann
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00:25 03.05.2018
Enrico Braun aus Alt Daber ist amtierender Deutscher Meister im Hirschrufen. Er ist in Papenbruch dabei. Hier ein Foto vom Wettbewerb 2016. Quelle: Christian Bark
Papenbruch

Das Jagdmagazin „Wild und Hund“, Europas größte deutschsprachige Fachzeitschrift, geht auf große Deutschland-Tour. Vom 1. bis 19. Mai ist die Redaktion rund 3500 Kilometer kreuz und quer durch Deutschland unterwegs, um ihre Leser zu treffen und neue Geschichten aufzuspüren.

Am Donnerstag, 3. Mai, macht „Wild und Hund“ Station im Heiligengraber Ortsteil Papenbruch. Ab 18 Uhr heißt es dann im Gasthaus Texter an der Dorfstraße 8 „Hirschrufen für alle.“

Der amtierende Deutsche Meister kommt aus Alt Daber

Der amtierende Deutsche Meister im Hirschrufen Enrico Braun aus Alt Daber sowie Thomas Soltwedel aus Dobbin-Linstow, der Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaft, erklären kostenfrei auch Ungeübten das traditionelle Jägerhandwerk des Hirschrufens.

Indem der Jäger einen Hirsch nachahmt, spielt er einen Kontrahenten und kann den anderen Hirsch somit herbeilocken. Auch für alte Hasen der Jägerei hätten die beiden Profis noch hilfreiche Tipps, heißt es aus der Redaktion.

Der Hirschruf soll den Hirsch täuschen – wenn der denkt, dass da Konkurrenz im Revier ist, kommt er aus der Deckung – und kann erlegt werden. Quelle: dpa

Der stellvertretende Chefredakteur von „Wild und Hund“ wird den geselligen Abend moderieren.

Was macht der Hirschrufer und warum? Die Kunst, „den Hirsch zu rufen“, ist anspruchsvolles jagdliches Handwerk und gehört als die „Hohe Schule“ der Lock- und Rufjagd zu einer jahrhundertelangen Tradition.

Es geht darum, den Hirsch zu täuschen

Ziel ist es, während der Brunftzeit des Rotwildes, im September bis Anfang Oktober, dem „Platzhirsch“ auf dem Brunftplatz einen Nebenbuhler vorzutäuschen, damit er diesen annimmt und so aus der Deckung kommt.

Der Jäger hat damit die Chance, den Hirsch besser beurteilen zu können. Entspricht er den anspruchsvollen Abschussrichtlinien hinsichtlich Alter und Trophäenentwicklung, kann er ihn erlegen.

Die Lautäußerungen eines Hirsches sind nicht nur sehr vielfältig, sondern sie variieren auch nach Alter, Gemütsverfassung und Dauer der Brunft, und der Stimmungslage im Rudel. Am Ende der Brunftzeit wird ein Hirsch auch zunehmend heiser.

Kaum ein Rufer schafft es ohne Hilfsmittel

Als Hilfsmittel zur Verstärkung des Tones und der Resonanz für den Hirschrufer dienen speziell vorbereitete Ochsenhörner, Tritonschneckengehäuse, Glaszylinder, Heracleumrohr (der hohle Stängel des Riesenbärenklaus) sowie eine Reihe von künstlich hergestellten Instrumenten.

Nur wenige Jäger kommen ohne eines dieser Hilfsmittel aus. Man muss sich schon viele Jahre mit dem Verhalten und den Lebensgewohnheiten des Rotwildes befassen, um es aufs Siegertreppchen bei der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer zu schaffen.

Anmeldung ist möglich unter www.wildundhund.de/tour2018

Von MAZ-online

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