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Wittstock/Dosse Hitze ist Segen und Fluch zugleich
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Hitze ist Segen und Fluch zugleich
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00:20 28.07.2018
Die Hitze beeinträchtigt den Bau am Kreisverkehr Pritzwalker Straße derzeit nicht. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Schon mit der ersten Hitzewelle des Jahres im Juni hatte sich der Asphalt auf der Straße am Plauer Tor in Freyenstein gelöst. „Die alte Asphaltdecke stammt noch aus DDR-Zeiten“, teilt Robby Werdermann vom Landesbetrieb Straßenwesen in Kyritz am Mittwoch im MAZ-Gespräch mit. Bei zu starker Hitze beginne der Asphalt zu schwitzen und könne so leicht durch darüberfahrende Fahrzeuge herausgerissen werden.

„Wir haben das erstmal mit Splitt abgestreut, mehr könne wir gerade nicht tun“, so Robby Werdermann. Wenn die Hitze nachgelassen habe, könne man im Spätsommer oder Frühherbst mit einer partiellen Ausbesserung beginnen. „Der moderne Reparaturasphalt ist wesentlich hitzeresistenter als der aus DDR-Zeiten“, erklärte er.

Bauhof behält Situation im Auge

„Wir hoffen, dass die Straße nicht gesperrt werden muss“, sagte Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs würden das angesichts der nächsten Hitzetage im Auge behalten.

Andere Straßen in Wittstock und Umgebung habe die Hitze bisher nicht in Mitleidenschaft gezogen, wie Robby Werdermann berichtet. Auch auf die Bauarbeiten am Kreisverkehr, der gerade an der Pritzwalker Straße entsteht, habe die Hitze keine negativen Auswirkungen gehabt – im Gegenteil.

Der Kreisel an der Pritzwalker Straße in Wittstock soll Anfang August fertig sein. Quelle: Laga-GmbH

„Der trockene Boden lässt sich besser bearbeiten“, erklärte Christoph Büchtemann, Dezernatsleiter West beim Landebetrieb Straßenwesen in Potsdam. Allerdings sei man über das Stadium der Erdarbeiten inzwischen hinaus und widme sich dem Asphaltieren. „Natürlich müssen bei solchen Temperaturen Arbeitsschutzregeln eingehalten werden“, so der Dezernatsleiter. Allerdings seien die meisten modernen Arbeitsmaschinen klimatisiert, und die händische Arbeit sei der Regel nicht mehr allzu anstrengend. „Außerdem fangen die Baufirmen früh am Morgen an, um früher aufhören zu können und nicht der Hitze ausgeliefert zu sein“, berichtete Christoph Büchtemann.

Probleme beim Ausbau des Kreisels und der neuen Strecke hätte zuletzt der schlechte Baugrund gemacht. „Dadurch hat sich der Radwegbau etwas verzögert“, sagt der Dezernatsleiter. Ob das Auswirkungen auf die Fertigstellung des Projekts haben wird, die zum 6. August geplant ist, könne er derzeit noch nicht sagen.

Von Christian Bark

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