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Wittstock/Dosse Jugendfeuerwehr im Märchenmodus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Jugendfeuerwehr im Märchenmodus
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13:04 28.11.2018
Die Jugendfeuerwehr spielt am 8. Dezember das Märchen „Der Wolf und die 7 Geißlein". Quelle: Christian Bark
Wittstock

Zweimal haben sie schon beim „Sagenhaften Abendspaziergang“ der Stadt Wittstock mitgewirkt. In diesem Jahr wollen die Jungs und Mädchen der Wittstocker Jugendfeuerwehr auch beim winterlichen Pendant der beliebten Veranstaltung teilnehmen, dem WeihnachtsspaziergangWittstock ein Wintermärchen“. Der findet am Samstag, 8. Dezember statt.

„Die Veranstaltung gehört einfach zu Wittstock, klar haben wir da zugesagt“, sagt Jugendwehrwart Oliver Gebert. Zumal die Jungs und Mädchen schon im Sommer beim Abendspaziergang viel Spaß gehabt hätten.

Adrian Füllgraf ist der Erzähler. Quelle: Christian Bark

Insgesamt acht Teilnehmer der Jugendfeuerwehr und vier erwachsene Feuerwehrleute proben derzeit das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ ein. „Ich kannte das Märchen vorher noch nicht“, sagt Marlon Fengler. Jetzt könne er aber was damit anfangen. Schließlich spielt er eine wichtige Rolle im Stück: das Geißlein, das vom Wolf nicht gefressen wird, weil es sich in der Standuhr versteckt.

Die Geißlein tragen weiße Maleranzüge aus dem Baumarkt, anklebbare Bärte. Und Mutter Geiß, gespielt von Anna Hentschke, die demnächst in den aktiven Feuerwehrdienst wechselt, trägt zudem noch eine Küchenschürze von Oliver Geberts Oma.

Vier Proben haben die jungen Feuerwehrleute für das Stück eingeplant. Quelle: Christian Bark

Den bösen Wolf, bevor ihm die Wackersteine in den Bauch genäht werden, spielt Feuerwehrmann David Wiechmann. „Das Wolfskostüm stammt vom Wolfsmaskottchen aus Pritzwalk“, sagt er. Ein Kollege mit etwas mehr Bauch spiele dann den „gefüllten“ Wolf, der letztlich in den Brunnen fällt.

„Wir lösen den Wechsel über Schattenspiele hinter einer Leinwand“, erklärt Oliver Gebert. Zu sehen sein wird die bis zu zehn Minuten dauernde Szenerie „am Brink“.

230 Mitwirkende beim Spaziergang

Die Jugendfeuerwehr gehört damit zu rund 230 Mitwirkenden am Weihnachtsspaziergang. Ihr Märchen wird eine von 24 Geschichten hinter Adventskalendertürchen sein. „Der Spaziergang findet schon zum 13. Mal statt. Er ist einzigartig in der Region und lockt regelmäßig viele Schaulustige“, sagt Petra Fastenrath vom Wittstocker Kulturamt.

Neben den Darstellern sind zudem weitere Helfer hinter den Kulissen aktiv. Zum Beispiel hilft neben Mitarbeitern des städtischen Bauhofs auch die Freiwillige Feuerwehr. „Wir sorgen in drei Zügen mit bis zu zwölf Freiwilligen für die Beleuchtung“, erklärt Wittstocks Stadtwehrführer, Steffen Müller.

Zwölf Jahre Märchenspaß

Zum 13. Mal findet der WeihnachtsspaziergangWittstock ein Wintermärchen“ statt.

230 Ehrenamtliche wirken dabei mit, darunter auch die Jugendfeuerwehr Wittstock und das Gymnasium.

Sieben Adventstürchen werden ab 17 Uhr auf der Bühne am Markt geöffnet. Die restlichen 17 Türchen sind beim gut einstündigen Spaziergang rund um und durch die Altstadt zu erleben.

Circa eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung setze sich der erste Zug in Bewegung und verteile rund 400 Wachsfackeln, die den Weg säumen. Der zweite Zug eile den Spaziergangteilnehmern voraus und zünde die Fackeln an. „Das muss so kurzfristig passieren, denn die Fackeln brennen nur bis zu einer Stunde“, informiert der Stadtwehrführer.

Der dritte Zug folge letztlich dem Spaziergang und sammle die Fackeln wieder ein. „Wir machen das gerne und außerdem können wir so Präsenz in der Stadt zeigen“, betont Steffen Müller. Wichtig sein nur, dass zu dem Zeitpunkt kein Notfall anstehe, wohin er und seine Kameraden ausrücken müssen. „Bisher hatten wir da aber Glück gehabt“, so der Stadtwehrführer.

Von Christian Bark

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