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Wittstock/Dosse Auf Katastrophen in Wittstock vorbereitet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Auf Katastrophen in Wittstock vorbereitet
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02:16 27.06.2015
Mario Grabow, Bereitschaftsleiter des Katastrophenschutzes in Wittstock, in einem der Fahrzeuge. Quelle: Foto: Björn Wagener
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Wittstock

Einen „Quantensprung“ nennt Mario Grabow das, was sich innerhalb nur eines Jahres am Standort des Katastrophenschutzes in der Wittstocker Ackerstraße tat. Insgesamt vier neue Fahrzeuge ersetzten den in die Jahre gekommenen ehemaligen Fahrzeugbestand. Damit sei das 20-köpfige Team ehrenamtlicher Helfer nun technisch sehr gut aufgestellt, sagt der Bereitschaftsleiter Katastrophenschutz in Wittstock.

Es handelt sich um zwei Krankenwagen, mit denen je zwei Menschen liegend transportiert werden können, einen Mannschaftswagen und einen Gerätewagen „Sanität“, der neben einer medizinischen Ausrüstung auch über Zelte verfügt. In denen können Verletzte im Ernstfall untergebracht und versorgt werden.

Finanziert worden seien die Fahrzeuge teils vom Bund und teils vom Land. „Sie erleichtern die Arbeitsabläufe spürbar“, sagt Mario Grabow, denn während bei einem Einsatz oder einer Übung früher medizinische Ausrüstungsgegenstände erst zusätzlich in die Autos getragen werden mussten, so seien die neuen Fahrzeuge damit stets komplett bestückt und sind deshalb auch ständig an der Stromversorgung angeschlossen.

Der Katastrophenschutz unterstützt den Rettungsdienst in Großschadenslagen, versorgt, verpflegt und betreut Menschen nach sehr schweren Unfällen mit vielen Verletzten, etwa Unglücke auf Autobahnen oder Zugstrecken. Jährlich gebe es durchschnittlich einen Einsatz, der letzte fand in Neuruppin statt – Verdacht auf Gasgeruch. Zum Glück ging dann doch alles glimpflich ab.

Mitarbeiter des Katastrophenschutzes bilden ein rotes Kreuz vor den neuen Fahrzeugen. Quelle: Philipp Wacker

Neben dem Katstrophenschutzteam in Wittstock gebe es in der Region weitere in Neuruppin und Kyritz, alle gemeinsam bilden den Zug Ostprignitz-Ruppin. Das Einsatzgebiet könne bei Bedarf aber auch über die Kreisgrenzen hinaus gehen. Die Helfer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Deshalb sind neue Interessenten, die das Team verstärken, jederzeit willkommen. Wer sich einbringen möchte: An jedem zweiten Montag im Monat findet von 18 bis 20 Uhr die Ausbildung statt. „Interessenten brauchen keine speziellen Voraussetzungen. Denn sie werden bei uns komplett ausgebildet“, sagt Mario Grabow. Auch für Menschen, die kein Blut sehen können, gebe es Einsatzmöglichkeiten. Denn neben dem Sanitätsdienst werde auch Personal für den technischen Dienst und den Betreuungs- oder Verpflegungsdienst gebraucht. Um sich einen Eindruck von den Aufgaben des Katstrophenschutzes zu verschaffen, sei zunächst ein Praktikum hilfreich.

Von Björn Wagener

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