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Kita Herzsprung: Rundgang mit Aha-Effekt

Tag der Architektur im Kreis OPR Kita Herzsprung: Rundgang mit Aha-Effekt

Die Kita in Herzsprung ist die modernste ihrer Art in der Region. Sie wurde erst vor etwa einem Jahr eröffnet. Grund genug, sie anlässlich des Tages der Architektur Besuchern näher vorzustellen.

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Der Wittstocker Architekt Bernd Abel (r.) zeigt den Besuchern die Vorzüge der modernen Kita-Küche.

Quelle: Björn Wagener

Herzsprung. Vor gut einem Jahr wurde die neue Kita in Herzsprung eröffnet. Damals fehlte allerdings noch das Drumherum mit Terrasse und Spielplatz. Mittlerweile ist alles komplett. Das letzte Mosaiksteinchen kam erst vor wenigen Tagen hinzu: der Wasseranschluss für den Wasserspielplatz.

Auf Besucher wirkt das Haus beeindruckend. Das wurde spätestens am Sonntagnachmittag deutlich. „Ich würde mich gern für die Kita anmelden, wenn ich ein paar Jahre jünger wäre“, sagte eine Frau nach der Führung mit Bernd und Anette Abel vom gleichnamigen Wittstocker Architekturbüro, wo die Kita „Kunterbunt“ projektiert wurde. Denn am Sonntag wurde die Kita beim Tag der Architektur für Besucher geöffnet.

Auf den ersten Blick fallen schon von außen das mit Moosen und Flechten begrünte Dach und innen die hellen, schallgeschützten Räume auf. Die kinderfreundliche, durchdachte und behindertengerechte Ausstattung und die Heizung, die über eine Luft-Wärme-Pumpe verfügt, die wiederum mit einer Gastherme gekoppelt ist, um auch bei Spitzenbelastungen jeder Situation gewachsen zu sein, sind ebenfalls erwähnenswert. Manche Details fallen erst auf den zweiten Blick auf – etwa die Stoffbahnen zwischen Türen und Zargen, die verhindern, dass sich Kinder die Finger einklemmen; die Griffe, die man erst unten drücken und dann drehen muss, um ein Fenster zu öffnen oder auch die Qualitätsüberwachung der Raumluft, verbunden mit einem akustischen Signal, das ertönt, wenn es Zeit ist, die Fenster zu öffnen.

Eine Besonderheit ist hingegen gar nicht zu sehen: die Holzrahmenbauweise. Kurze Bauzeit, angenehmes Raumklima und energiesparender Betrieb nennt Anette Abel die Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Stein-auf-Stein-Massivbau. In der Planungsphase habe die Gemeinde Heiligengrabe als Bauherr davon jedoch erst überzeugt werden müssen. Die Einhaltung des Kostenrahmens sei zudem eine Herausforderung gewesen. So hatte der ursprüngliche Bauplan abgespeckt werden müssen. Letztlich habe der gesamte Neubau – inklusive Außenanlagen – knapp eine Million Euro gekostet, so Bernd Abel, der auf dem Laptop eine Rückschau in Bildern hielt. Der Bau hatte 2012 begonnen und zog sich über drei Jahre hin.

Von all den Innovationen, die in dem Bau stecken, konnten sich die Besucher am Sonntag bei mehreren Führungen überzeugen. Bernd Abel erinnert sich gern an die Planungs- und Bauzeit. Sie sei eine Herausforderung gewesen, „aber es hat auch Spaß gemacht.“

Von Björn Wagener

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