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Wittstock/Dosse Fest-Verein soll wieder belebt werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Fest-Verein soll wieder belebt werden
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13:10 02.11.2018
Auf diesem Platz am Sandberg in Wulfersdorf könnte ein Spielplatz entstehen. Quelle: Björn Wagener
Wulfersdorf

Die Wulfersdorfer wollen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits soll der zurzeit inaktive Kultur- und Festverein wiederbelebt, andererseits der alte Spielplatz in der Nähe des Friedhofes neu aufgebaut werden. Nach längerer Diskussion kam man auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung zu der Auffassung, dass man diese Projekte in Verbindung bringen könnte, um sie beide zu fördern.

Zunächst eine Interessengemeinschaft

Denn Thomas Kurschat schlug vor, zunächst eine lose Interessengemeinschaft zu gründen, die sich um den Wiederaufbau des Spielplatzes kümmern könnte – als eine Art Vorstufe zum Verein. Die Voraussetzungen sind erfreulich. So berichtete Ortsvorsteher Olaf Fröhlich, dass insgesamt bereits 1331 Euro beim Drachenfest und anderen Gelegenheiten für den Spielplatz gesammelt worden seien. Da das zu wenig ist, um neue Spielgeräte anzuschaffen, wurden eventuell gebrauchte Exemplare in Erwägung gezogen.

Wenn sich die Mitstreiter in der Interessengemeinschaft bewähren und gut zusammenarbeiten, könne der nächste Schritt eventuell der Weg in die Vereinsarbeit sein.

An das Ziel herantasten

Dieses Herantasten würde es womöglich erleichtern, Leute aus dem Dorf zu finden, die bereit wären, sich in dieser Art zu engagieren. Denn sie müssten nicht gleich zu Beginn in einen Verein eintreten, was oftmals ob der Verpflichtungen in der Freizeit als unattraktiv empfunden werde. Auf jeden Fall solle zunächst einmal nach möglichen Mitstreitern Ausschau gehalten werden, kam man in der Runde überein. Ein Verein sei perspektivisch jedenfalls eine große Hilfe, wenn es darum geht, Veranstaltungen zu realisieren. Ortsvorsteher Olaf Fröhlich verwies zudem auf einen weiteren Vorteil: Ein Verein darf – im Gegensatz zum Ortsbeirat – Spenden annehmen.

Aktiv von 2004 bis 2014

Dass eine solche Vereinsarbeit im Dorf tatsächlich klappen kann, haben die Wulfersdorfer vor Jahren schon einmal bewiesen. „Als der Kultur- und Festverein 2004 gegründet wurde, haben wir hier mit 40 Leuten begonnen, darunter auch viele Jugendliche“, erinnerte sich Anita Beil auf der Sitzung. Sie führte die Chronik. Zehn Jahre lang sei der Verein daraufhin aktiv gewesen. Dann sei es allerdings zu internen Querelen gekommen, die letztlich dazu geführt hätten, dass Mitglieder den Verein verließen. Das sei der Anfang vom Ende gewesen. Seit vier Jahren gebe es keine Aktivitäten mehr.

Ein anderer Vorschlag

Der damalige Vorsitzende Günter Lutz stehe mittlerweile aus zeitlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, wie er auf Nachfrage mitteilt. Jedoch schlägt er vor, lieber den vorhandenen Spielplatz an der örtlichen Kita aufzuwerten und dafür zu sorgen, dass er auch am Wochenende genutzt werden kann. Dort sei das bisher gesammelte Geld besser investiert. Einen Spielplatz am Sportplatz ganz neu entstehen zu lassen, sei ungleich teurer. Zudem berge dieser Ort auf freiem Feld eine größere Gefahr hinsichtlich Vandalismus.

Von Björn Wagener

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