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Wittstock/Dosse Laga bewegt Brandenburger und Mecklenburger
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Laga bewegt Brandenburger und Mecklenburger
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02:15 03.03.2016
Erstmals präsentierte die Stadt Wittenberge ihr Tourismusprogramm in Sewekow. Quelle: Christian Bark
Sewekow

„In Brandenburg und Mecklenburg ist was in Bewegung geraten“, stellte der stellvertretende Landrat des Kreises Ostprignitz-Ruppin, Werner Nüse, am Sonntag mit Blick auf die Landesgartenschau 2019 in Wittstock fest. Die war nämlich das Thema der 7. Tourismusgalerie in Sewekow und löse unter den 27 Ausstellern aus der Prignitz, dem Ruppiner Land sowie aus dem Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern gleichermaßen Euphorie aus.

OPR-Vizelandrat Werner Nüse (links) wurde von Wittstocks Rosenkönigin Vivien und Rosenprinzessin Vivien hochprozentig beschenkt. Quelle: Christian Bark

„Unsere Region muss bei Touristen noch bekannter werden“, sagte Nüse. Und die reiche für ihn von Wittenberge bis Waren, von Röbel bis Rheinsberg und von Wittstock bis Neuruppin. Die Landesgartenschau sei ein Großereignis, das alle verbinde. Zum Beispiel durch Radwege. Wie Nüse informierte, sollen diese durch ein spezielles Förderprogramm der brandenburgischen Landesregierung zeitnah ausgebaut oder saniert werden. Allerdings beschränke sich das Programm lediglich auf die überregional bedeutsamen Trassen der Tour de Brandenburg sowie der Route der historischen Stadtkerne, auf der unter anderem auch Wittstock liege. So sollen bis 2019 Teilstücke der Radwege zwischen Wittstock und Neuruppin, Dranse und Mirow, Sewekow und Rheinsberg saniert sowie eine Brücke über die Dosse bei Fretzdorf errichtet werden.

Mecklenburger und Brandenburger ziehen an einem Strang

„300 000 Gäste erwarten wir 2019 zur Laga“, informierte Wittstocks stellvertretender Bürgermeister Dieter Herm. Davon könnten alle profitieren, bis hoch in die Müritzregion. Dann stellte Herm den Ausstellern das Laga-Konzept der Dossestadt vor.

Interessiert lauschte auch Holzgestalter Andreas Dorfstecher aus Rosenwinkel. „Ich will mich auf jeden Fall bei der Laga mit einbringen“, kündigte er an. Vielleicht könnten dann einige seiner Holzobjekte das Gartenschauareal verzieren. Dafür suchte er in Sewekow Ansprechpartner.

Dirk Klein-Panter stellte seine Kultur-Kärtchen mit Informationen zu bekannten Bauwerken der Region vor. Quelle: Christian Bark

Von der Landesgartenschau will man auch in angrenzenden Mecklenburg profitieren. „Vielleicht bieten wir unseren Fahrgästen dann ein Kombiticket mit Lagabesuch an“, blickte Gerd Rademacher vom Schifffahrtsunternehmen Weiße Flotte aus Waren in die Zukunft. Der Prospektedrucker Dirk Klein-Panter aus Röbel würde sich über einen Auftrag freuen, Flyer und Karten in Zuge der Laga fertigen zu können. Aktuell ist er, wie er sagte, sehr erfolgreich mit seinen Kultur-Kärtchen auf dem Markt. Auf den visitenkartengroßen Flyern finden sich Informationen zu bedeutenden Bauwerken der Region wie der Kirche St. Marien in Wittstock oder der Kulturkirche in Neuruppin. Für den Unternehmer sei die Laga in der Region aber nicht nur eine Geschäfts- sondern auch eine Herzensangelegenheit. „Ich war schon immer Grenzgänger“, sagte er. Mecklenburger und Brandenburger zögen bei dem Ereignis an einem Strang.

Wittenberge präsentiert sich erstmals in Sewekow

Auch in der Westprignitz erhofft man sich zusätzliche Gäste durch die Laga. Das war auch ein Grund, weshalb sich die Stadt Wittenberge erstmals in Sewekow präsentierte. „Wir wollen uns hier auch mit anderen Städten austauschen“, erklärte Julia Papart von der Touristeninformation der Elbe-Stadt. Gemeinsame Konzepte und Lösungen seien im Interesse der gesamten Region.

Holzgestalter Andreas Dorfstecher aus Rosenwinkel (links) knüpfte über Jürgen Paul Kontakte zu den Laga-Organisatoren. Quelle: Christian Bark

„Nur wenn wir uns gegenseitig empfehlen, bringen wir den Tourismus hier voran“, betonte Galerie-Mitorganisator Jürgen Paul vom Tourismusverein Wittstocker Land. „Schon erstaunlich, dass sich die Industriestadt Wittenberge langsam zur Touristenstadt entwickle“, freute er sich. Und das könnten die Gäste unter anderem auf solchen Touristenmessen erfahren. An die 200 Besucher aus der gesamten Region waren Paul zufolge am Sonntag gekommen.

Von Christian Bark

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