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Wittstock/Dosse So geht es nach dem Absturz weiter
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17:40 06.06.2018
Uwe Dummer hatte im Jahr 2010 das Storchennest in Freyenstein gesichert. Quelle: Christamaria Ruch
Freyenstein

„Wir werden eine Lösung finden“, macht Anselm Ewert Hoffnung. Der Mann von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises kündigte jetzt an, sich mit einbringen zu wollen, wenn es darum geht, auch künftig wieder Störche dazu zu bewegen, ihren Nachwuchs auf dem stillgelegten Schornstein der Kirche in Freyenstein aufzuziehen. Das dortige Nest war am Sonntagabend etwa fünf bis sechs Meter in die Tiefe gestürzt.

Die drei Jungen darin konnten aber mit Hilfe der Wittstocker Feuerwehr gerettet werden. Das Nest, das seit mehr als 20 Jahren bestand, hatte in den vergangenen Jahren immer stärker eine bedrohliche Schieflage angenommen.

Sicherungsmaßnahmen schon vor Jahren

Zwar hatte Uwe Dummer, Geschäftsführer der Arbeitsbühnenvermietung aus Pritzwalk, schon 2010 einige Schichten des Nestes abgetragen, um die Statik zu verbessern, aber letztlich war es doch nicht mehr zu halten.

Anselm Ewert macht zwar deutlich, dass es eigentlich nicht seine Aufgabe sei, Nisthilfen für Störche zu sanieren, aber gemeinsam mit Akteuren vor Ort sei die Aufgabe zu meistern. „Die Jungen sind ja versorgt. Wir haben also etwas Zeit. Nach der Sommerpause werden wir schauen, was man machen kann“, kündigt er an, ohne näher ins Detail gehen zu wollen. Vielleicht sei im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur etwas zu erreichen. Der traditionsreiche Nistplatz für die Adebare solle auf jeden Fall erhalten bleiben.

Von Björn Wagener

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