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Wittstock/Dosse Besser Parken in der Innenstadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Besser Parken in der Innenstadt
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11:20 29.10.2018
Lars Birgel zieht einen Parkschein in der Wittstocker Kettenstraße. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Wer in Wittstock tagsüber ins Kino geht, ist mitunter gut beraten, wenn er während der Vorstellung sein Auto nicht ganz vergisst. Denn wenn es zuvor am Kirchplatz oder in der St.-Marien-Straße abgestellt wurde, reicht die 65-minütige Höchstparkdauer nicht aus, um einen Spielfilm in Ruhe zu genießen. Denn der ist für gewöhnlich länger. Das heißt: Kino-Gäste müssen zwischendurch den Saal verlassen, um einen neuen Parkschein zu ziehen.

Um Lösung gebeten

Das ist eine ärgerliche Sache, die Besucher bereits öfter an Kino-Betreiberin Viola Terzijska herangetragen haben. Sie bat deshalb die Stadt, sich des Problems anzunehmen und für eine möglichst „einfache Lösung“ zu sorgen, wie es in einem Schreiben heißt. Viola Terzijska plädiert dafür, die Höchstparkdauer in dem genannten Bereich auf mindestens zwei Stunden zu erhöhen.

Der Ordnungsausschuss stimmte diesem Ansinnen bereits zu. Wenn es ihm der Finanzausschuss am 6. November gleichtut, stehen die Chancen sehr gut, dass die Stadtverordneten diese neue Regelung absegnen.

„Brötchentaste“ für die Kettenstraße

Doch die Parkgebührensatzung könnte sich dann auch gleich noch in einem anderen Bereich ändern. Dabei geht es speziell um die sogenannte Brötchentaste – also freies Parken für 15 Minuten, um kleinere Erledigungen zu machen, ohne einen Parkschein kaufen zu müssen.

Solche Tasten gibt es bereits in nahezu allen Innenstadt-Straßen – außer in der Kettenstraße. Aber auch dort könnten sie bald eingeführt werden. Bisher sei in der Kettenstraße auf eine „Brötchentaste“ verzichtet worden, „weil wir davon ausgegangen sind, dass sich in der Kettenstraße kaum Geschäfte befinden, die für einen kurzen Besuch in Frage kämen“, sagte Ordnungsamtsleiter Holger Schönberg kürzlich auf der jüngsten Sitzung des Ordnungsausschusses.

Schnell sein soll sich lohnen

Inzwischen aber sei man zu einer anderen Auffassung gelangt. „Mit der Möglichkeit des Kurzparkens wollen wir grundsätzlich jene Autofahrer belohnen, die schnell wieder weg sind“, sagt Holger Schönberg. Dabei spiele es keine Rolle, aus welchem Grund sie ihr Auto an dieser Stelle abstellen.

Lars Birgel, der am Montagfrüh einen Parkschein in der Kettenstraße zog, würde diese Änderung begrüßen. Schließlich sei die „Brötchentaste“ doch ganz praktisch, sagte er.

So sieht das auch der Ordnungsausschuss. Er stimmte der Einführung des kostenlosen Kurzparkens in der Wittstocker Kettenstraße ebenfalls zu.

Von Björn Wagener

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