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Wittstock/Dosse Neuer Dosseweg wurde freigegeben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Neuer Dosseweg wurde freigegeben
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13:53 28.09.2018
Bauabnahme für den Dosseweg: Frank Wilcke vom Wittstocker Bauamt (l.) und Bauüberwacher Jürgen Dietrich. Im Hintergrund: Bürgermeister Jörg Gehrmann auf seinem Fahrrad. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Der neu gebaute Dosseweg in Wittstock wurde am Freitag für die Benutzung freigegeben. Er ist 650 Meter lang und verbindet nun die Sanierungsgebiete Altstadt und Röbeler Vorstadt in komfortabeler Weise.

Der drei Meter breite kombinierte Rad- und Gehweg beginnt links hinter der Logenbrücke am Dosseteich, nahe dem Hotel Röbler Thor, und zieht sich zwischen Dosse und Kleingärten bis zum Vorstadtweg. Von dort ist es dann nicht mehr weit bis zum Wohngebiet Röbler Vorstadt.

Barrierefrei nutzbar

Der Dosseweg ist auch barrierefrei zu nutzen. „Es ist ein Weg mit Straßencharakter. Er wurde so breit angelegt, weil wir auch die Verpflichtung haben eine Sedimentationsanlage für die Regenwasserausläufe zu bauen. Die muss man natürlich erreichen können“, begründet Frank Wilcke, der im Bauamt der Stadt Wittstock für den Tiefbau zuständig ist.

Einige Passanten haben die neue Verbindung bereits ausprobiert. Auch Bürgermeister Jörg Gehrmann radelte den Weg am Freitag entlang.

Beleuchtung kommt noch

Da fand die technische Abnahme des Bauwerkes statt. Fazit: Es fehlen noch einige Details. Dazu zählten die Beleuchtung – halbhohe Pollerleuchten am Wegesrand – und Restarbeiten an den Durchlässen, sagt Frank Wilcke.

Von diesen Durchlässen gebe es insgesamt 14 Stück. Denn der Untergrund mit seiner fünf Meter tiefen Torfschicht sei für einen Wegebau sehr schwierig gewesen, ebenso die unmittelbare Nähe zur Dosse.

Deshalb kam nicht nur eine spezielle Kombination aus Bauvlies und Gitter unter die Tragschicht, sondern der Weg wurde auch vergleichsweise hoch angelegt.

Im Einklang mit der Dosse

Das hat seinen Grund: Sollte die Dosse übers Ufer treten, könne das Wasser durch die Durchlässe den Unterbau des Weges passieren, sodass die Oberfläche nicht überschwemmt wird. Auf der anderen Seite kann sich das Wasser sammeln und später auf dem gleichen Weg wieder zurückfließen. Denn das Gelände liegt dort etwas höher als auf der Weg-Flanke, die der Dosse zugewandt ist.

Der Seitenbereich des Weges zur Dosse hin wurde zudem mit Schottersteinen versehen, um einen eventuell auftretenden Wellenschlag von der überfluteten Dosse besser zu verkraften. Eingebettet werden soll der Weg von einem Grünstreifen, der bereits angelegt wurde. Aber der Rasen ist noch nicht aufgegangen. „Wir warten auf Regen“, so Wilcke.

Die Bauzeit betrug etwa drei Monate. Investiert worden seien rund 280 000 Euro, 40 Prozent davon über Fördermittel.

Von Björn Wagener

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