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Wittstock/Dosse Neues Spielgerät auf dem Kirchplatz in Wittstock
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00:23 01.03.2019
So sieht die neue „Himmelsleiter“ auf dem Kirchplatz aus. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Wittstock bekommt zurzeit ein eindrucksvolles neues Spielgerät. Die sogenannte Himmelsleiter entsteht auf dem Kirchplatz an der St.-Marien-Kirche. Optisch wird sie von einer geschwungenen Röhre dominiert, die als Rutsche dient.

Der Einstieg in luftiger Höhe ist über zwei verschiedene Ebenen zu erreichen. Den Anfang macht ein Klettergeflecht ähnlich einem Spinnennetz. Weiter aufwärts geht es über Querstreben, die an den Seiten von einer hohen Netzkonstruktion flankiert werden. Sie soll für die nötige Sicherheit sorgen. Das Ziel ist eine Art Kanzel. Von dort aus geht es in die Röhre – und im Nu wieder nach unten.

Kleines Satteldach fehlt noch

„Das Gerät bekommt noch ein kleines Satteldach“, sagt Roswitha Hruby vom Bauamt der Stadt Wittstock. Die Arbeiten kommen

Hier geht es hinauf zum Einstieg in die Röhre. Quelle: Björn Wagener

sichtlich voran. Bereits am 7. März, nachdem die Tüv-Abnahme erfolgt ist, solle das Spielgerät freigegeben werden.

Außerdem werde der Kirchplatz noch mit weiteren Details aufgewertet. Dazu zählen vor allem geschwungen gestaltete Sitzgelegenheiten, die nicht nur zum Sitzen gedacht sind. „Sie dürfen auch gern als Balancierbalken genutzt werden“, sagt Roswitha Hruby.

Bis zur Freigabe in der kommenden Woche werden diese aber noch nicht da sein. Vielmehr sollen sie etwas später – voraussichtlich Ende März – installiert werden.

Darüber hinaus wurden Eichen angepflanzt. Der Boden des gesamten Platzes werde so hergerichtet, dass er den Sicherheitsanforderungen hinsichtlich des Spielgerätes genügt. Dazu gehöre auch ein Fallschutz unter dem Kletternetz.

Kinder sind schon gespannt

Die große Rutsche entfaltet schon jetzt ihre Anziehungskraft. „Die Kinder freuen sich darauf. Auch die Kleineren dürfen es ausprobieren, wenn sie es sich zutrauen. Die Eltern können ja gern mit hinaufgehen“, sagt Roswitha Hruby. Der gesamte Kirchplatz werde sich wieder mit einer ähnlichen Wegebeschichtung präsentieren, wie es sie schon vor der Umgestaltung gab.

Insgesamt 220.000 Euro würden investiert, um dem Platz sein neues Gesicht zu geben, inklusive aller Aufbauten und Arbeiten, so die Fachfrau.

Das Projekt werde größtenteils über Fördermittel des Städtebaulichen Denkmalschutzes finanziert. Die Stadt sei jedoch beteiligt.

Von Björn Wagener

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