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Wittstock/Dosse Auch der zweite Versuch misslang
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Auch der zweite Versuch misslang
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00:18 05.03.2019
Thomas Koppermann (Mitte) versuchte, seine Nisthilfe anzubringen. Quelle: Christian Bark
Freyenstein

Auch der zweite Versuch, auf dem Dach der Freyensteiner Kirche eine Nisthilfe für Störche zu installieren, ist gescheitert. Nachdem Frank Koppermann und seine Helfer bereits Ende Februar versucht hatten, die hölzerne Plattform auf dem Kirchschornstein anzubringen, die Hebebühne jedoch nicht weit genug gereicht hatte, was Problem beim zweiten Versuch am Freitag genau das gleiche.

„Wir schätzen, dass das Nest in etwa 22 Metern Höhe liegt“, sagte Thomas Koppermann. Der Mitarbeiter des Wittstocker Bauhofs hat die Plattform selbst gefertigt. Sie hat einen Durchmesser von 1,20 Metern und ist umringt von einem Astgeflecht. „Ich habe dafür Lärchenholz verwendet, das ist witterungsbeständig“, erklärte Thomas Koppermann.

Die Freyensteiner beobachteten den Versuch. Quelle: Christian Bark

Die Nisthilfe soll den Störchen, deren Nest im vergangenen Jahr samt Nachwuchs vom Schornstein geweht worden war, eine sichere Basis geben, erneut auf dem Schornstein zu nisten und zu brüten. „Der Storch auf der Kirche ist immerhin ein Wahrzeichen für Freyenstein“, sagte Thomas Koppermann.

Mit einer speziellen Installation unter der Nisthilfe, soll sie auf dem Schornstein halten. „Quasi wie ein Korken“, erklärte Thomas Koppermann.

Die Hebebühne beim ersten Versuch reichte nur etwa 17 Meter hoch. Am Freitag hatte die Firma Nikolowius den Freyensteinern kostenlos eine Hebebühne zur Verfügung gestellt. Die sollte, so zuvor die Annahme der Freyensteiner, 22 Meter hoch reichen. „Das waren aber auch nur 17 Meter“, so der Bauhofmitarbeiter.

Die Hebebühne reichte aber nicht hoch genug an den Schornstein heran. Quelle: Christian Bark

Nun wolle man erneut mit der Firma sprechen und um eine größere Hebebühne bitten. Das soll zeitnah passieren, damit die Nisthilfe angebracht ist, wenn die Störche zurück nach Freyenstein kehren. „Im vergangenen Jahr war das schon am 8. März“, berichtete Thomas Koppermann.

Sollte die Installation bis dahin nicht gelingen, könnten die Störche zwar erneut auf dem Schornstein nisten. „Wenn das Nest aber nochmal runterfällt, suchen sie sich sicher eine andere Stelle“, so Thomas Koppermanns Vermutung. Und ob die dann in Freyenstein liege, sei ungewiss.

Von Christian Bark

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