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Wittstock/Dosse Oktoberfest lockt 900 Besucher ins Partyzelt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Oktoberfest lockt 900 Besucher ins Partyzelt
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14:57 16.09.2018
Die meisten der rund 900 Besucher waren in Dirndl und Lederhosen gekommen. Im Partyzelt und davor erwarteten sie Livemusik, bayerisches Essen und Münchener Oktoberfestbier. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Als „Bayerntage“ hat es vor zwölf Jahren in Heinrichsdorf mal angefangen. Mittlerweile findet das Oktoberfest, das der Veranstaltungsservice von Jörg Lutter mit ins Leben gerufen hat, jedes Jahr in Wittstock statt. Auf dem Amtshof, dem Bleichwall und seit zwei Jahren am Stadion des Friedens lockt das rund 1000 Quadratmeter große Partyzelt regelmäßig hunderte Besucher zum feucht fröhlichen Feiern und Tanzen.

Bereits am späten Nachmittag hatten sich am Samstag die ersten Wittstocker, die meisten von ihnen in traditionelle bayerische Trachten gehüllt, auf den Weg zum Stadion gemacht. „70 bis 80 Prozent der Leute kommen mittlerweile in Lederhosen und Dirndl“, sagte Jörg Lutter am Samstagabend.

Zum Heinrichsdorfer Oktoberfest, das wieder in Wittstock stattfand, waren rund 900 Besucher gekommen. Die meisten von ihnen in zünftigen bayerischen Trachten.

Seiner Schätzung zufolge habe die Veranstaltung etwa 800 bis 900 Besucher, also ähnlich viele wie auch in den vergangenen Jahren, angelockt. Und die kamen nicht nur aus Wittstock.

So waren Casey Shanahan und seine Schwester Joeleen aus Berlin zum Oktoberfest an die Dosse gereist. „Es macht riesigen Spaß“, sagte Joeleen Shanahan, die das erste Mal bei den „Bayerntagen“ dabei war.

Marian Parchen und Franziska Paul waren aus Randow gekommen. Quelle: Christian Bark

Zeit zum Feiern hatten sich an dem Abend auch Marian Parchen und Franziska Paul aus Randow genommen. „Auf den Nachwuchs passen Oma und Opa auf“, sagte Franziska Paul.

Neben Musik aus dem Mischpult und der Soundanlage, bei der Jörg Lutter auf der Bühne ebenfalls das Publikum ordentlich anheizte, gab es auch Livemusik zu hören. Eine Band aus Südtirol spielte Musik „Querbeet ein“, wie Jörg Lutter informierte.

30 Helfer wirkten im Hintergrund

Für den Hunger gab es traditionelle bayerische Gerichte und kleinere Knabbereien als „Brotzeit“. Ausgeschenkt wurde „Maßweise“ Oktoberfestbier. „Das kommt direkt aus München“, erklärte der Veranstalter.

Dafür, dass das Bier floss, das Sauerkraut auf dem Teller landete und die Gläser abgeräumt wurden, sorgten im Hintergrund rund 30 Helfer. Einer davon war Dennis Genz aus Wittstock. „Ich kenne Jörg vom Fußball her und helfe hier schon seit drei Jahren mit“, berichtete er. Er sei schon bei den Festen am Amtshof und Bleichwall dabeigewesen. Mit zur Hand ging ihm Fabian Wendt. „So kann ich mir einige Euros dazuverdienen“, sagte er.

Auf der Tanzfläche ging die Post ab. Quelle: Christian Bark

Die Party dauerte bis in die frühen Morgenstunden hinein. Die Musik war schon von weitem zu hören. Neben der Party im Zelt gesellten sich auch viele Besucher nach draußen vor das Zelt, wo es ebenfalls einen Bierwagen gab.

Jörg Lutter zufolge sollen die nächsten „Heinrichsdorfer Bayerntage“ 2019 wieder am Stadion gefeiert werden. Womöglich seien dann noch mehr Besucher zu erwarten, weil in der Zeit noch die Landesgartenschau in Wittstock stattfinde. Mit dem Verlauf des diesjährigen Oktoberfestes zeigte sich der Veranstalter zufrieden.

Von Christian Bark

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