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Wittstock/Dosse Polizei gibt Tipps für den Straßenverkehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Polizei gibt Tipps für den Straßenverkehr
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10:12 27.02.2019
Revierpolizistin Petra Rieger steht den Mietern im Rote-Mühle-Quartier regelmäßig zur Seite. Quelle: Christamaria Ruch
Wittstock

Augen auf im Straßenverkehr – diese Binsenweisheit gilt jeden Tag. Denn egal ob die Bürger als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer unterwegs sind, überall ist Vorsicht geboten.

Bei einem Beratungsgespräch im Quartierstreff vom Rote-Mühle-Quartier in Wittstock wiesen am Dienstag Polizeihauptmeister Bernd Krümmling vom Sachgebiet Prävention in Neuruppin sowie Polizeihauptkommissarin Petra Rieger vom Polizeirevier in Wittstock auf Gefahren hin. Die Besucher erlebten einen kurzweiligen Vortrag.

Sicher sind Ampeln und Überwege

Vor allem beim Überqueren der Straße ist Einiges zu beachten. „Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste“, sagte Bernd Krümmling. Ampeln oder Fußgängerüberwege gelten als sicher. Dennoch sollte jeder Fußgänger „vor und beim Überqueren sehen, was die anderen Verkehrsteilnehmer machen“, sagte Bernd Krümmling. Wer an einem Zebrastreifen die Straße überquert, „sollte den Sichtkontakt zum Autofahrer suchen und warten, bis die Fahrzeuge anhalten.“

Innenstadt hat Tempo 30

„Zum Glück gilt in der Wittstocker Innenstadt Tempo 30“, sagte Petra Rieger. An Kreuzungen muss immer das Auge auf abbiegende Fahrzeuge gerichtet werden. Nicht jeder Autofahrer beachtet die Fußgänger, die Vorrang haben.

„Wer sich unsicher fühlt, kann sich an einer Straße auch einer Gruppe anschließen, um die Straße sicher zu überqueren“, empfahl Krümmling. Weder vor oder hinter Bussen oder zwischen parkenden Autos soll der Weg über die Straße führen.

Bernd Krümmling gab Tipps zum geeigneten und verkehrssicheren Fahrrad. Quelle: Christamaria Ruch

Wer mit dem Rad unterwegs ist, soll „ein geeignetes und verkehrssicheres Modell wählen“, so Krümmling. Als Faustregel gilt: Die Sattelhöhe ist richtig eingestellt, wenn der Radfahrer von dort aus mit beiden Fußspitzen den Boden berührt. Radfahrer dürfen nur die Straße, den Radweg oder den Seitenstreifen nutzen. Ausgenommen sind Kinder bis acht Jahre; sie dürfen auf dem Gehweg fahren.

Radfahrer sollen wirkungsvoll klingeln

Auf einem kombinierten Rad- und Gehweg sollen Radfahrer „wirkungsvoll die Klingel einsetzen“, sagte Bernd Krümmling. Bereits 15 Meter bevor ein Fußgänger überholt wird, sollte dieser vom Radfahrer mit der Klingel aufmerksam gemacht werden.

Außerdem appellierte Bernd Krümmling: „Haben Sie Mut, einen Helm beim Radfahren zu tragen.“ Petra Rieger ist regelmäßig auf Streife im Rote-Mühle-Quartier unterwegs und steht den Mietern bei Fragen zur Seite.

Von Christamaria Ruch

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