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Wittstock/Dosse Pumpenhaus in Eigeninitiative aufgefrischt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Pumpenhaus in Eigeninitiative aufgefrischt
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14:17 10.08.2018
Mike Froböse (l.) aus Wittstock hat in Eigeninitiative das zuvor mit Graffiti beschmierte Pumpenhaus an der Dosse frisch gestrichen. Bürgermeister Jörg Gehrmann dankte ihm dafür. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

 Das Pumpenhaus an der Dosse – nahe dem Dosseteich in Wittstock – erstrahlt jetzt wieder in heller, frischer Farbe. Noch vor wenigen Tagen waren die Wände übervoll mit Graffiti besprüht. Möglich gemacht hat diese Verwandlung Mike Froböse aus Wittstock, der einen Hausmeisterdienst und Renovierungsservice führt.

400 Euro auf die eigene Kappe

Doch er arbeitete nicht im Auftrag der Stadt, sondern ergriff Eigeninitiative. „Das beschmierte Häuschen machte keinen guten Eindruck. Das müsste unbedingt neu gestrichen werden“, dachte sich Mike Froböse und nahm die Sache gleich selbst in Angriff, völlig kostenlos für die Stadt. Er habe zwei Eimer Farbe verarbeitet – Grundfarbe und eine spezielle wasserabweisende Fassadenfarbe. Knapp zwei Tage hatte er zu tun. Eigentlich hätte das Ganze rund 400 Euro gekostet, inklusive Arbeitsmaterial und Arbeitszeit. Doch all das nimmt Mike Froböse auf seine Kappe.

Ich habe das für die Stadt getan

„Ich habe das nicht für mich, sondern für die Stadt gemacht“, sagt er. Wenn Spaziergänger am Dosseteich unterwegs sind und an dem Häuschen vorbeikommen, ist es einfach schöner, wenn es einen gepflegten Eindruck macht, auch im Hinblick auf die Landesgartenschau im nächsten Jahr.“ Die hintere Seite mit der Zugangstür, die ebenfalls völlig beschmiert war, wurde in die Arbeit mit einbezogen. „Die Leute, die Fassaden beschmieren, wissen oft gar nicht, welchen Schaden sie anrichten. Die Farbe lässt sich mitunter nur mit großem Aufwand wieder entfernen. Das ist kein Kinderstreich, sondern kriminell“, findet Mike Froböse.

Persönlicher Dank vom Bürgermeister

Bürgermeister Jörg Gehrmann freut sich über dessen Engagement. Nicht nur meckern, sondern anpacken, diese Einstellung gebe es heute viel zu selten, sagt er. Deshalb traf er sich am Freitag persönlich mit Mike Froböse am Pumpenhäuschen, um ihm für seinen Einsatz zu danken. Schäden durch Vandalismus zu beheben, koste die Stadt Zeit und Geld. Die Unterstützung von Mike Froböse sei daher hoch willkommen und dürfe gern Nachahmer finden.

In dem verschlossenen Häuschen sind die Pumpen untergebracht, die das Wasser aus der nahen Dosse ziehen, um die Fontäne auf dem Dosseteich zu speisen.

Von Björn Wagener

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