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Wittstock/Dosse Radweg zünftig eingeweiht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Radweg zünftig eingeweiht
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19:36 21.04.2018
Kinder schnitten ein Band durch. Quelle: Björn Wagener
Freyenstein/Wulfersdorf

Der noch junge Radweg auf dem alten Bahndamm zwischen Wulfersdorf und Freyenstein wurde am Samstagnachmittag mit großem Hallo gebührend eingeweiht.

Der Weg existiert zwar schon seit Ende vergangenen Jahres, aber die Ortsvorsteher Olaf Fröhlich aus Wulfersdorf und Manfred Engel aus

Mit einem Fest am Wegesrand wurde der neue Radweg zwischen Wulfersdorf und Freyenstein am Samstagnachmittag eingeweiht.

Freyenstein fanden, dass das doch ein Grund zum Feiern sei. Sie holten sich noch Doris Lorenz, die Ortsvorsteherin aus Niemerlang, mit ins Boot und planten ein gemeinsames Fest, zu dem jeder Ortsteil etwas beisteuerte.

Gut 100 Radler feierten mit

Am Samstag war es so weit. Gut 100 Radler mögen es gewesen sein, die direkt am Weg – etwa auf halber Strecke zwischen Wulfersdorf und Freyenstein – zusammenkamen, um den Anlass bei Kaffee, Kuchen, Grillwurst und Bier zu feiern.

Zuvor starteten Radtouren von Wulfersdorf und Freyenstein aus in Richtung Einweihungsfest. Sie trafen gegen 14 Uhr ein. Doch auch danach kamen ständig weitere Radler-Grüppchen an.

Mit traditionellem Akt

Kurz nach 14 Uhr wurde ganz traditionell sogar ein Band durchgeschnitten. Die Gastgeber überließen diesen Akt einigen Kindern.

Manfred Engel und Wittstocks Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben, die ebenfalls mitgeradelt war, begrüßten die Gäste. Dabei erinnerte Engel daran, dass der Personenzugverkehr auf der Strecke 1967 eingestellt worden sei. Danach habe dort noch einige Jahre lang Güterverkehr stattgefunden.

Dass auf dem rund sechs Kilometer langen Trassenabschnitt nun Radler statt Züge unterwegs sind, ist einer Investition des Landesbetriebes Straßenwesen in Höhe von etwa 900 000 Euro zu verdanken.

Gute gemeinsame Sache

„Eltern können hier mit ihren Kindern ungehindert das Radfahren üben“, sagte Engel, der lediglich einige Sitzbänke entlang des Weges als hilfreich erachtet hätte. Olaf Fröhlich sah das Fest als „eine gute Sache, um mal wieder etwas gemeinsam mit den Nachbarn zu machen“. Manfred Engel stimmte dem zu.

Von Björn Wagener

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