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Wittstock/Dosse Schießstand in Gadow wird zum modernsten im Kreis
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Schießstand in Gadow wird zum modernsten im Kreis
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00:20 14.02.2019
Auf dem Schießstand in Gadow. Quelle: Björn Wagener/Archiv
Gadow

Der Schießstand auf der Anlage in Gadow wird demnächst zum modernsten seiner Art im Kreis Ostprignitz-Ruppin aufgewertet. Dafür sorgt eine elektronische Meyton-Messanlage im Wert von etwa 15.000 Euro. Das Besondere: Mit ihr werden Wertungsgleichstände bei Wettbewerben praktisch ausgeschlossen.

Sehr hohe Präzision

Denn das System bringt eine bisher nie da gewesene Präzision in den Schießsport. „Es misst die Ergebnisse im Mikrobereich“, sagt Jürgen Kontak, der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes und Präsident des Schützenvereins in Gadow. Das heißt: Wenn zwei Schützen zum Beispiel eine Zehn – also den Bestwert in der Mitte der Zielscheibe – getroffen haben, können mit der Anlage dennoch Unterschiede festgestellt werden.

Denn sie misst mit Hilfe von vielen gekreuzten Infrarot-Lichtschranken den Mittelpunkt des Geschosses. Damit seien getroffene zehn Ringe nicht gleich zehn Ringe. Vielmehr gäben die Stellen hinterm Komma exakt Auskunft darüber, wer dem korrekten Mittelpunkt tatsächlich am nächsten gekommen ist, beschreibt Kontak.

Es gibt immer einen Sieger

Und die Messungen könnten bei Bedarf sogar noch weiter verfeinert werden. So ist es künftig nahezu unmöglich, dass zwei Schützen exakt die gleichen

Schützenverein Gadow

Präsident des Schützenvereins in Gadow ist Jürgen Kontak. Dem Verein gehören aktuell 42 Mitglieder an. Darunter sind sechs Frauen. Das jüngste Mitglied ist die erst fünfjährige Victoria-Reeva-Julie Protzen.

Jedes Jahr werden dort unter anderem Landes-, Kreis- und Vereinsmeisterschaften ausgetragen.

Schützenkönig ist zurzeit Falko Kolrep. Seine Vorgänger hießen Larissa Lezin (2017), Reiner Rehme (2016) und Frank Scheege (2015).

Am Pfingstsonntag, 9. Juni, wird der nächste Schützenkönig ermittelt. Dann soll es erstmals auch ein Bürgerschießen geben, bei dem Gäste unter sich ihre Favoriten ermitteln können. Dort gibt es auch viele Preise zu gewinnen.

Werte haben. Es lasse sich praktisch immer ein Sieger feststellen – ohne ein Stechen durchführen zu müssen.

Damit werde auch die klassische Scheiben-Rückholanlage auf dem Schießstand nicht mehr nötig sein. Stattdessen werde jede der vier Bahnen mit einem Comuter-Monitor ausgestattet, auf dem die Ergebnisse ablesbar sind. Darüber hinaus solle auch der Aufenthaltsraum mit einem Bildschirm ausgestattet werden, auf dem diese ebenfalls angezeigt werden.

Waffenbehörde stimmte zu

Laut Jürgen Kontak sei die Anlage am 30. Januar von der Waffenbehörde in Perleberg begutachtet worden. Ergebnis: Die Meyton-Anlage dürfe installiert werden. Voraussichtlich werde das im Mai geschehen. Finanziert werden solle sie mit Hilfe mehrerer Sponsoren sowie aus Eigenmitteln.

Präsident Jürgen Kontak geht davon aus, dass diese dann verbesserten Bedingungen dafür sorgen werden, dass noch mehr Wettkämpfe im Schießsport in Gadow ausgetragen werden. Denn keiner der 18 Schützenvereine im Landkreis besitze bisher eine solche Messanlage für den Kleinkaliber-Bereich.

Inspiration in Wusterhausen geholt

Allerdings verfüge die Schützengilde in Wusterhausen über eine derartige hoch präzise Messanlage fürs Luftgewehr-Schießen.

Das habe entscheidend dazu beigetragen, dass die Gadower Schützen sich um überhaupt um eine Meyton-Anlage bemühten. „Die Damen aus unserem Verein sind öfter beim Luftgewehr-Schießen in Wusterhausen zu Gast. Sie berichteten danach immer wieder von der komfortabelen Messanlage“, berichtet Jürgen Kontak. So hätten sie letztlich den Stein ins Rollen gebracht.

Von Björn Wagener

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