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Wittstock/Dosse Schullandheim hebt Preise an
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Schullandheim hebt Preise an
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00:34 21.05.2018
Heiko Flörke, Leiter des Schullandheimes Schweinrich. Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Einstimmig hat der Bildungsausschuss des Kreistages am Donnerstagabend in Neuruppin den Plänen für höhere Entgelte im Schullandheim Schweinrich zugestimmt.

Demnach sollen ab Januar 2019 Schüler und Kita-Kinder 10 Euro pro Person und Übernachtung statt bisher 8,18 Euro zahlen, sonstige Gäste 15 Euro statt 11,25 Euro. „Wir bleiben damit weiterhin bei sozial verträglichen Preisen“, sagte Heiko Flörke, der Leiter des Schullandheimes.

Mit der neuen Entgeltordnung, die am 21. Juni der Kreistag beschließen soll, werden ab Januar zudem auch Gebühren für die Nutzung der neuen Küche, die erst im Dezember eingebaut wurde, der insgesamt 40 Fahrräder sowie des Grillplatzes erhoben. „Wer etwas nutzt, soll dafür auch einen Obolus entrichten“, so Flörke.

Das Schullandheim in Schweinrich Quelle: Björn Wagener

Dem stimmten die Ausschussmitglieder zu. Verwunderung gab es nur kurz über die Mindestgebühr von 80 Euro. Diese wird fällig, wenn das Schullandheim für private Feiern oder Veranstaltungen von Behörden und Firmen genutzt wird.

Das komme aber nur infrage, wenn es beispielsweise an einem Wochenende keine Buchungen von Schulklassen gebe. Dann könnten die Räume ebenfalls für Feiern von Jugendweihen, Konfirmationen oder eine goldene Hochzeit genutzt werden.

Mindestgebühr aus Fairnessgründen

Die Mindestgebühr solle verhindern, dass das Schullandheim zu einer Konkurrenz für Dorfgemeinschaftshäuser oder Gaststätten werde, sagte Amtsleiterin Anke Somschor. Denn oberstes Ziel seien Schüler und nicht sonstige Gäste, so Wilfried Wild, der neue Sachgebietsleiter Schülerangelegenheiten.

„Wir wollen Partner für die Schulen der Region sein“, betonte ebenfalls Heiko Flörke. Schließlich sei das außerschulische Lernen inzwischen Bestandteil der Lehrplanes. Einige Schulklassen fahren deshalb bereits seit ein paar Jahren für ein paar Tage zu „Land und Scheune“ nach Rohlsdorf in die Prignitz.

Das Heim hat sein Konzept überarbeitet

Das Schullandheim will sich nun auch verstärkt für das „Lernen an einem anderen Ort“ anbieten. Deshalb hat das Heim sein Konzept überarbeitet. Das wurde von den Abgeordneten ausdrücklich begrüßt.

Allerdings vermisste der Neuruppiner Helmut Kolar Zahlen, ob das Schullandheim nach dem bedauerlichen Aus der Umweltbegegungsstätte Zippelsförde vor rund zwei Jahren eine verstärkte Nachfrage erlebt habe.

Amtsleiterin Somschor versprach, dass die Zahlen nachgeliefert werden. Sie verwies aber zugleich darauf, dass das Heim von November 2015 bis März 2016 als sogenannte Clearingstelle für minderjährige Flüchtlinge, die ohne Begleitung von Eltern oder Verwandten nach Deutschland geflüchtet waren, genutzt worden war.

Von Andreas Vogel

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