Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wittstock/Dosse Staatskanzlei zeichnet Seniorennachmittage aus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Staatskanzlei zeichnet Seniorennachmittage aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
01:13 15.10.2018
Der Heimatverein Sewekow nahm die Auszeichnung von Manfred Bauer entgegen. Quelle: Christian Bark
Sewekow

Eigentlich hatte ja sein Chef, Staatskanzleichef Martin Gorholt, aus Potsdam nach Sewekow kommen wollen. Weil dieser verhindert war, kam Manfred Bauer, Leiter der Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und demografischen Wandel, zum Sewekower Feriengut. „Das ist ohnehin mein Bereich, von daher passt das ganz gut“, sagte er bei seinem Besuch am Freitagnachmittag.

Der Termin stellte eine Ausnahme dar, findet der Seniorennachmittag mit der Formatreihe „Mein unbekannter Nachbar“ doch immer jeden ersten Mittwoch im Monat statt. Das Format erhielt an dem Tage aber eine besondere Auszeichnung aus der Hand des Staatskanzleimitarbeiters. Deshalb hatten sich die Senioren also mal an einem Freitag zusammengefunden.

Die Senioren haben sich schon eine Chronik mit Berichten, auch von der MAZ, zusammengestellt. Quelle: Christian Bark

„Mein unbekannter Nachbar“, bei dem es darum geht, dass sich neben Sewekowern auch Persönlichkeiten aus der Umgebung einem breiteren Publikum vorstellen, ist zum „Demografiebeispiel des Monats Oktober“ gewählt worden. Die Auszeichnungsurkunde überreichte Manfred Bauer dem Sewekower Heimatverein, der die Nachmittage immer organisiert,am Freitag – und das Versprechen, sein Chef Martin Gorholt werde den Termin in Sewekow nachholen.

„Ich bin selbst als Zugezogener nach Brandenburg gekommen“, berichtete Manfred Bauer, der diesmal quasi den Nachbarn verkörperte. In seinem Dorf wäre es sicher auch gut gewesen, wenn es eine Vorstellungsrunde dieser Art gegeben hätte.

Einmal im Monat stellt sich jemand vor

Weihnachten 2016 reifte die Idee für das neue Format. Im März 2017 startete die Reihe „Mein unbekannter Nachbar“ in Sewekow ganz offiziell.

Jeden ersten Mittwoch im Monat stellt sich ein anderer Nachbar von nah und fern vor. Veranstaltungsorte sind in Sewekow und Ichlim.

Seit 2009 gibt es die Auszeichnung „Demografiebeispiel des Monats“. Damit will die Potsdamer Staatskanzlei ehrenamtliches Engagement symbolisch würdigen und die Projekte zugleich bekannter machen.

Das wünscht sich auch die Stadt Wittstock für andere Ortsteile, wie Vizebürgermeisterin Dorothea Stüben am Freitag beim Gratulieren sagte. „Wir haben kein Copyright für das Format“, betonte Heimatvereinsvorsitzende Heidi Schäfer.

Vizelandrat Werner Nüse (v. r.) und Wittstocks Vizebürgermeisterin Dorothea Stüben gratulierten auch. Quelle: Christian Bark

Die Idee dazu sei schon wesentlich älter. Vor fast 20 Jahren sei mal ein kanadisches Pärchen nach Sewekow gekommen. „Alle wollten wissen, wer das ist, keiner traute sich aber zu fragen“, berichtete Heidi Schäfer. Die Folge: Es gab zwei kanadische Abende im Dorf, später auch einen vietnamesischen mit einer Familie von dort. Um die Seniorennachmittage etwas etwas aufzupeppen, habe man das Format 2017 wieder aufleben lassen. „Wichtig ist nur, dass dabei die Geselligkeit nicht zu kurz kommt“, sagte Maria Luise Marx, die die Seniorennachmittage schon seit Jahren besucht.

Ebenfalls immer dabei ist Gustav Batereau. Er war 2017 der erste unbekannte Nachbar, de sich vorstellte. „Seitdem kennt mich fast jeder im Dorf“, sagte er.

Von Christian Bark

Am Dreieck Wittstock muste am Freitag die Autobahn 24 kurzzeitig gesperrt werden, weil ein Truck beim Abfahren auf die A 19 die Kurve nicht gekriegt hat. Der Fahrer war betrunken,

12.10.2018

Ein Radfahrer ist am Donnerstagabend in Wittstock direkt vor den Augen der Polizei gestürzt. Pech für ihn: Die Beamten, die ihm helfen wollten, stellten so fest, dass der Mann betrunken war.

12.10.2018

Die ersten sogenannten Managementpläne als Handlungsempfehlungen für Natura-2000-Gebiete in Nordwestbrandenburg liegen vor.

12.10.2018