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Wittstock/Dosse Sitzbänke wieder in Schuss gebracht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Sitzbänke wieder in Schuss gebracht
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00:34 28.05.2018
Arnold Flau (l.) und Thomas Techen montierten gestern wieder die Sitzflächen der Bänke an den Wallanlagen. Quelle: Björn Wagener
Freyenstein

Acht Sitzbänke im Bereich der Wallanlagen in Freyenstein strahlen wieder förmlich in der Sonne. Verschwunden ist die dunkle Schicht, die sich mit den Jahren auf dem Holz angesammelt hatte und dafür sorgte, dass es keine Freude mehr machte, sich dort niederzulassen. Denn wer das tat, musste immer damit rechnen, sich Flecke auf der Kleidung einzufangen.

Es begann mit einem Ärgernis

Genau das war es auch, was Arnold Flau störte – immer, wenn er an den Bänken vorbeikam. Irgendwann habe er es beim Stadtfest mal zur Sprache gebracht, mit dem Ergebnis, dass er sich bereit erklärte, zwei Bänke in Eigeninitiative wieder in Ordnung zu bringen. Daraufhin sprang ihm Thomas Techen zur Seite. Letztlich brachten sie es zusammen auf acht Bänke, die sie nach und nach einer Verjüngungskur unterzogen. Kurz vor Pfingsten legten sie los, nachdem sie zuvor Ortsvorsteher Manfred Engel über ihr Vorhaben informiert hatten. „Sonst hätte sich womöglich noch jemand gewundert, wo denn die Bänke hin sind“, sagt Arnold Flau. Daheim kärcherten er und Thomas Techen das Holz ab und schliffen es, um es daraufhin dreimal zu streichen. „Eigentlich hätte man es richtig hobeln müssen“, meint Flau, aber das wäre den beiden dann doch zu weit gegangen. „Aber es sieht auch so besser aus als vorher.“

Am Freitag wurden die letzten Bänke wieder vor Ort montiert. Sie präsentieren sich jetzt in ansprechendem hellen rostbraun. Spaziergänger können sich nun dort setzen, ohne irgendwelche Probleme befürchten zu müssen.

Die Stadtarbeiter haben genügend andere Aufgaben

Seit etwa fünf Jahren gebe es diese Bänke an den Wallanlagen in Freyenstein. Die Stadt Wittstock habe sie aufgestellt, sich dann aber nicht weiter um die Pflege gekümmert, erzählen die beiden Männer. „Die Stadtarbeiter schaffen das nicht. Sie haben genügend andere Dinge zu tun“, sagt Arnold Flau. „Wir sind ja Rentner“, spricht er auch für Thomas Techen. Das heißt, sie hätten es zeitlich einigermaßen einrichten können.

Die Stadt Wittstock habe immerhin die Materialkosten für Pinsel und Farbe übernommen. Gerade aber das Abkärchern habe viel Dreck produziert. Das Ergebnis aber entschädigt für diesen Aufwand.

Von Björn Wagener

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