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Wittstock/Dosse Nächste Woche kommen die Brückenträger
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Nächste Woche kommen die Brückenträger
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14:30 29.06.2018
Der Brückenbau bei Karstedtshof. Quelle: Björn Wagener
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Karstedtshof

Die Pfeiler stehen. Die neue Brücke bei Karstedtshof – der Grund der derzeitigen Vollsperrung der Landesstraße zwischen Wittstock und Herzsprung – macht sichtliche Fortschritte. Auch die Auflagepunkte an beiden Seiten, die sogenannten Widerlager, sind fertig. Der gesamte Unterbau ist hergestellt. Das teilt Jörns Drescher vom Landesbetrieb Straßenwesen (LBS) mit. Das LBS ist Auftraggeber des Bauprojektes.

Der Überbau kann kommen

Jetzt kann der Überbau folgen, also jener der Teil, der die Brücke erst zu einer solchen macht. Dazu wird in der nächsten Woche ein Traggerüst aufgebaut. Es hält die Schalung, in die die Bewehrung eingelegt wird, die das Konstrukt verstärkt. Anschließend wird der Überbau betoniert.

Doch um das Traggerüst herzustellen, müssen zunächst einmal eine Reihe von Stahlträgern über die A 24 verlegt werden. Das macht den Einsatz eines Kranes erforderlich. Und das wiederum bringe eine Sperrung des Verkehrs auf den jeweiligen Richtungsfahrbahnen mit sich, so Jörns Drescher.

Der Bau der neuen Brücke bei Karstedtshof kommt gut voran. Die Stützpfeiler und Auflagepunkte sind bereits hergestellt.

Jeweils nur ein Fahrstreifen

Deshalb ändere sich am nächsten Dienstag und Mittwoch, 3. und 4. Juli, die Verkehrsführung auf der Autobahn in diesem Bereich. Es werde jeweils nur ein Fahrstreifen pro Richtung auf einer Richtungsfahrbahn zur Verfügung stehen. „Es beginnt nach Ende der Frühspitze gegen 9 Uhr und endet jeweils um 15 Uhr“, so Drescher. Der weitere Aufbau des Traggerüsts und der Schalung könnten dann ohne weitere Verkehrseinschränkungen erledigt werden. Zum Ausbau der Träger werde diese Art der Verkehrsführung noch einmal nötig. Doch dafür gebe es noch keinen Termin. Das Ganze solle nach den Sommerferien passieren.

Zunächst etwas höher

Die Brücke werde zunächst etwas höher hergestellt, als sie später tatsächlich sein wird. „Denn das Traggerüst darf den Lichtraum der Autobahn nicht einschränken“, erklärt der Fachmann vom LBS. Damit ist jener Platz gemeint, den die Brücke bei Durchfahrten bieten muss. Erst wenn das Traggerüst ausgebaut wird, werde die Brücke in ihre tatsächliche Lage abgesenkt.

Wenn das erledigt ist, ist das Gröbste geschafft. Zum Schluss würden die sogenannten Rampen wieder hergestellt, also die Anschlüsse der Straße an die Brücke. Dann folgten Kleinarbeiten wie Dichtung, Belag, Kappen, Geländer, Schutzeinrichtungen. Die Brücke soll bis Ende Oktober fertig sein. Polier Klaus-Peter Heiligenstadt ist zuversichtlich, dass dieser Plan eingehalten wird. „Wir liegen gut in der Zeit.“

Von Björn Wagener

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