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Wittstock/Dosse Steg für den Teich gewünscht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Steg für den Teich gewünscht
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15:49 30.05.2018
Idyllisch ist der Teich in Freyenstein. Aktuell gibt es dort nur den Rest eines alten Steges. Quelle: Björn Wagener
Freyenstein

Ein Steg würde den Teich in Freyenstein aufwerten. Diese Erkenntnis reifte auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung in dieser Woche. Neu ist diese Idee zwar nicht, denn auch früher gab es schon einmal einen Steg am Teich. Er wurde genutzt, um dort die Wäsche zu waschen. „Er hatte drei Zugänge und ein Querbrett, wo die Arbeit verrichtet werden konnte“, sagte Horst Hildebrandt.

Heute gibt es noch den Rest eines kleinen Steges, der aber bestenfalls Kindern dient, die dort ab und an einmal angeln. Diesen Steg zu erhalten und zu erweitern, wurde auf der Sitzung als erstrebenswertes Ziel angesehen. Denn er könnte die historische Altstadt aufwerten. „Zu bestimmten Anlässen wäre es denkbar, dass dort gezeigt wird, wie früher die Wäsche gewaschen wurde“, meinte eine Besucherin in der Runde.

Ergänzung für Besucher des Archäologischen Parks

Darüber hinaus würde es auch zum gesamten Ensemble rund um den Archäologischen Park passen. Denn Besucher, die sich von der Anmeldung im Schloss zum Eingang des Parks begeben, kommen am Teich vorbei. Möglicherweise könne auf einem Schild auf die einstige Bedeutung des Steges im Teich hingewiesen werden. Immerhin besuchen den Archäologischen Park jährlich rund 1500 Menschen, sogar rund 3700 waren es 2017 zusammen mit den Gästen im Schloss.

Bevor Arbeit und Zeit in dieses Projekt investiert wird, gab Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben jedoch zu bedenken, dass es neue gesetzliche Vorschriften gebe, die zu beachten seien.

Theoretisch möglich, praktisch chancenlos

Tatsächlich habe ein Stegbau am Teich in Freyenstein kaum Chancen auf Realisierung, wie Stadt-Sprecher Jean Dibbert am Mittwoch mittelte. Das liege am Status des Gewässers. Es sei nun einmal kein Badesee. Das heißt, ein solches Vorhaben könnte zwar beim zuständigen Landesamt beantragt werden. Jedoch sei von vornherein absehbar, dass das Ganze nicht genehmigt würde.

„Wir werden es nicht machen“

Der Bau müsste bestimmten Sicherheitsanforderungen genügen und amtlich abgenommen werden, sonst gebe es keine Versicherung. Andererseits müsste der Steg auch abschließbar sein. Das alles würde Kosten in einer Höhe verursachen, die diese Idee ins Aus befördern. „Wir werden es nicht machen“, fasst Dibbert die Haltung der Stadt zusammen.

Am Teich in Freyenstein wurden erst im Februar vergangenen Jahres drei große Weiden abgesägt. Die Stadt sorgte damit für die Gefahrenabwehr und die kommunale Verkehrssicherungspflicht.

Von Björn Wagener

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