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Wittstock/Dosse Hilfestellung in allen Lebenslagen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Hilfestellung in allen Lebenslagen
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13:32 12.10.2018
Antje Wolter (l.) wird ab November eine Teilhabeberatung in Wittstock anbieten. Quelle: Christian Bark
Wittstock

In Neuruppin gibt es sie ganz frisch. Durch ein Förderprojekt des Bundessozialministeriums ist eine „Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB) nun auch in Ostprignitz-Ruppin möglich. Initiatorin für die Region ist die Sozialpädagogin Antje Wolter.

„Ich war vorher Leiterin eines Flüchtlingsheims und in einem Kinderhospiz in Berlin tätig“, sagt sie. Nun habe sie sich verändern wollen und sei über eine Bekannte in das Projekt eingestiegen.

Das läuft bis Ende 2020, Träger ist in Ostprignitz-Ruppin der Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Berlin-Brandenburg. „Das erklärt schon, an welche Menschen sich unser Angebot richtet“, sagt Antje Wolter.

Beratung in Wittstock und Kyritz geplant

In Neuruppin sei sie gerade dabei, sich einen Mitarbeiterstamm aufzubauen. Nun will sie auch in Kyritz und Wittstock Präsenz zeigen.

In Wittstock wird das über die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) der Arbeiterwohlfahrt (awo) am Markt 8 möglich. „Wir stellen unser Büro dafür zur Verfügung“, sagt KBS-Betreuerin Katrin Ulmer.

Bei der Beratung geht es Antje Wolter zufolge um alle Lebenslagen. Das kann Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, Tipps für finanzielle Unterstützung, den Wiedereinstieg ins Berufsleben oder Beantragung einer Pflegestufe sein. „Wichtig ist, dass wir die Hilfe unabhängig und auf Augenhöhe anbieten“, betont Antje Wolter.

In Wittstock geht es im November los

Trotzdem sei ein großes Netzwerk dabei von Vorteil. Das besteht in der KBS schon. „Zu uns kommen außerdem regelmäßig Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen und verbringen hier ihre Zeit“, sagt Katrin Ulmer.

Bereits diese Woche hatte sich Antje Wolter einem Wittstocker Publikum vorgestellt und über EUTB informiert. „Das Besondere an uns ist, dass wir kein Leistungsträger sind und neutral beraten können“, warb sie für das Projekt.

Es könne aber nur eine Brückenfunktion zwischen Betroffenen und entsprechenden Stellen haben. „Die Überwindung, sich überhaupt beraten lassen zu wollen, muss schon da sein“, sagte Antje Wolter. Deshalb wolle EUTB zunächst mal bekannter in der Region werden.

In Neuruppin ist die EUTB im Haus des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in der Fehrbelliner Straße 139 zu finden. Sprechzeiten sind montags, und mittwochs von 10 bis 16 und donnerstags von 10 bis 19 Uhr.

In Wittstock startet die EUTB ab Dienstag, 6. November. Sie findet in der KBS am Markt 8 statt. Sprechzeit ist dann immer dienstags zwischen 10.30 und 14 Uhr. Die Beratung ist kostenlos.

Von Christian Bark

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