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Wittstock/Dosse Die Touristinformation zieht um
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16:38 28.02.2019
Katja Reichelt, Leiterin der Touristinformation Wittstock, packt die Umzugskartons. Die Touristinfo zieht vom Bleichwall ins ehemalige Bahnhofshauptgebäude. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Die Wittstocker Touristinformation am Bleichwall ist am Freitag zum letzten Mal an diesem Ort geöffnet. Bis 17 Uhr werden Besucher empfangen. Danach zieht die Einrichtung um. Neuer Sitz wird das ehemalige Bahnhofshauptgebäude sein.

Der Umzug findet am Montag statt. In den Nebenräumen standen am Donnerstag schon etliche Kisten bereit. Dort werden sämtliche Dinge verpackt, um sie transportieren zu können. „Der Bauhof hilft uns dabei“, sagt Katja Reichelt, die Leiterin der Touristinformation. Sie schätzt, dass insgesamt gut 50 Kartons bewegt werden müssen.

Möbel bleiben zurück

Die Möbel bleiben vor Ort. Denn die neuen Räume am Bahnhof seien komplett neu ausgestattet worden. Dennoch werde das Inventar in den Räumen des alten Feuerwehrdepots am Bleichwall noch gebraucht.

Die Laga-Gesellschaft zieht dort ein, um den Ticketverkauf während der Landesgartenschau zu erledigen. Die Schau wird am 18. April eröffnet. Tageskarten gibt es aber schon jetzt in der Touristinformation. „Wer sie vorab kauft, hat den Vorteil, dass er sich den Tag für einen Laga-Besuch auswählen kann“, so Katja Reichelt. Wenn die Schau eröffnet ist, würden Tageskarten nur für den Tag gelten, an dem sie gekauft werden. Wer eine Dauerkarte möchte, könne sich ebenfalls an die Touristinformation wenden. Denn sie kooperiere mit der Laga-Gesellschaft. Letztere übernehme die Räume im alten Feuerwehrdepot nahtlos mit dem Umzug der Touristinformation zum Bahnhof. Bis zur Eröffnung der Schau sollen die Räume geringfügig auf die neue Nutzung angepasst werden.

Digitale Info-Stelen

Am Bahnhof werde es demnächst, wenn auch noch nicht zum 5. März, ein zeitgemäßes zusätzliches Angebot für die Besucher geben. „Auf digitalen Info-Stelen kann man sich dann zum Beispiel über aktuelle Veranstaltungen während der Landesgartenschau informieren“, so Katja Reichelt. Die Platzverhältnisse bleiben am neuen Ort in etwa gleich, werden aber rundum moderner. „Das erste Ziel wird sein, den Verkaufsraum herzurichten.“

Dieser war am Donnerstag noch Baustelle – wie das gesamte Bahnhofsgebäude, das sich künftig zu einem Bürgerservice wandeln soll.

Türen waren der Knackpunkt

„Schwierig war es zuletzt mit den Türen – wegen der langen Lieferzeiten“, sagt Ralf Fleckenstein von der zuständigen Architekten-Gemeinschaft. Aktuell gehe es um Dinge wie Möbelaufbau, Beleuchtung oder Tapeten.

In der Touristinformation würden laut Stadt-Sprecher Jean Dibbert pro Jahr rund 5000 Besucher begrüßt. 2019 werden es – aufgrund der Laga – wohl noch spürbar mehr werden. Das vierköpfige Team um Katja Reichelt ist gut vorbereitet. „Wir freuen uns auf die neuen Räume und die Herausforderungen.“

Von Björn Wagener

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