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Wittstock/Dosse Rauchmelder werden installiert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Rauchmelder werden installiert
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16:22 10.09.2018
Monteur Torsten Hentschel schaltet einen Rauchmelder für eine Wohnung in der Maxim-Gorki-Straße scharf. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Viele Wohnungen in Wittstock werden zurzeit mit Rauchmeldern ausgestattet. Die beiden großen Vermieter – die Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) und die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) – sind dabei, ihre gesamten Wohnungsbestände auf diese Weise in Sachen Brandschutz ein Stück sicherer zu machen.

Umrüstung bis Ende 2020

Laut Landesbauordnung muss die Installation bis Ende 2020 erfolgt sein. „Wir haben rechtzeitig begonnen, um uns nicht unter Zeitdruck setzen zu müssen“, sagt André Linke von der WBG, zu deren Bestand etwa 1150 Wohnungen zählen. Bislang seien etwa 80 Prozent davon bereits mit modernen Rauchmeldeanlagen ausgestattet.

Die GWV hat im August ebenfalls damit begonnen. Dort geht es um rund 1500 Wohnungen. Beide Vermieter nutzen Geräte des selben Herstellers. Die Rauchmelder werden – außer in Bad und Küche – in allen Räumen angebracht, meist mittig an der Decke, aber gegebenenfalls auch an der Wand.

Veränderungen werden „bemerkt“

Sie piepen laut, wenn sie Rauch feststellen und seien so konstruiert und vernetzt, dass sie es „merken“, wenn sie nicht mehr einsatzbereit sind, entfernt wurden oder sich Dinge innerhalb eines Sicherheitsumkreises befinden. „Sie sollten sauber gehalten und dürfen nicht übertapeziert werden“, sagt GWV-Geschäftsführer Hans-Jörg Löther. Die Mieter erhielten jedoch eine entsprechende Einweisung, wenn die Rauchmelder installiert werden.

Die Kosten für die Umrüstung würden auf die Miete umgelegt, bestätigen beide Vermieter. Die jeweiligen Beträge seien jedoch „sehr gering“. Löther betont, dass die Rauchmelder weder mit der Feuerwehr verbunden seien, noch „das Wohnverhalten eingelesen“ werde. Es gehe lediglich darum, Brände möglichst schnell zu bemerken, um rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder die Feuerwehr zu rufen. So solle die Gesundheit der Mieter geschützt und sollen Schäden an Gebäuden möglichst vermieden werden.

Tatsächlich gab es in diesem Jahr bereits mehrere Wohnungsbrände in Wittstock und der Gemeinde Heiligengrabe – am 24. August im Wittstocker Waldring; am 20. August in der Wittstocker Baustraße und am 19. Juli in Blumenthal (Brände nach Blitzschlag nicht mitgerechnet).

Von Björn Wagener

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