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Wittstock/Dosse Kleine Hexen feierten Walpurgisnacht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Kleine Hexen feierten Walpurgisnacht
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17:52 26.04.2018
An der Station von Ricarda Hergaß (hinten), alias Hexe Agathe, konnten die Kinder Glücksraddrehen. Quelle: Fotos (4): Christian Bark
Freyenstein

Am Donnerstagnachmittag war die Freyensteiner Schlossbibliothek wieder ganz in der Hand von kleinen Hexen und Gespenstern. Sie alle waren gekommen, um Walpurgisnacht in den historischen Gemäuern zu feiern. „Das ist unsere zweite Walpurgisnacht“, erklärte Bibliotheksmitarbeiterin Sandra Göske. Die vor zwei Jahren sei ebenso gut angenommen worden, wie die am Donnerstag.

Mit Leckereien, Spiel und Spaß feierten große und kleinen Besucher der Freyensteiner Bibliothek wieder einen Walpurgisnacht.

An sechs Mitmachstationen hatten die Kinder, die zum Großteil schon kostümiert in die Bibliothek gekommen waren, die Möglichkeit, sich auszuprobieren und zur Belohnung ein Bändchen zu erhalten.

Förderverein half mit

Hatten die Kinder alle Bändchen zusammen, durften sie sich zum Schluss kleine Geschenke aussuchen. Tatkräftig unterstützt wurde die Veranstaltung vom Bibliotheksförderverein der Ortsgruppe Wittstock. So reichte Vereinsmitglied Elvira Valerius Zaubergetränke, also Brause und Saft, sowie Kuchen. „Den haben die Muttis selbst gebacken“, sagte sie. Ihr Enkel Alexander aus Fretzdorf sei auch gleich mitgekommen, weil er gespannt auf eine Walpurgisnacht in einem Schloss gewesen sei.

Die Tattoos waren natürlich abwaschbar. Quelle: Christian Bark

Am Glücksrad erwartete die Kinder Vereinsmitglied Ricarda Hergaß, die als Dorfhexe Agathe verkleidet war. Je nachdem, wo das Rad stehen blieb, mussten sich die Kinder Zaubersprüche ausdenken, anhören, eine Quizfrage beantworten oder erhielten sofort einen Schokokuss. So fragte sie zum Beispiel, wie der Berg heißen würde, auf dem sich die Hexen zur Walpurgisnacht treffen würden. Am Ende der Walpurgisnacht las Ricarda Hergaß den Kindern dann noch aus dem Buch „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler vor.

Eltern zufrieden mit Freizeitangebot

Die Geschichte konnten die Kinder zuvor auch über eine „Toniebox“ beim Ausmalen an der Station von Julia Knieknecht, die in der Bibliothek ihr Freiwilliges Soziales Jahr macht, hören. „Ausmalen kann ich ganz gut“, sagte Till Bayer. Obwohl der Achtjährige ein Junge ist, war er trotzdem als Hexe verkleidet – als „männliche“, wie er betonte.

Beim Memoryspielen trafen die Kinder auf Anika Kubitz, die eigentlich den Freyensteiner Jugendclub betreut. „Ich habe sie eingeladen, damit sie noch mal Werbung bei den Kindern für den Club machen und sich Ideen abgucken kann“,sagte Sandra Göske.

„Toll, was die Bibliothek hier wieder auf die Beine gestellt hat“, lobte Nicole Flau. Sie war mit weiteren Muttis an dem Nachmittag in die Bibliothek gekommen, um den Organisatoren unter die Arme zu greifen. Auch Melanie Wächter, die mit ihrer Tochter Fabienne aus Wulfersdorf gekommen war, lobe die Veranstaltung. „Es ist auch unser Ziel, mit den Kindern die Eltern in die Bibliothek zu locken“, erklärte Sandra Göske.

Von Christian Bark

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