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Wittstock/Dosse Wasser- und Bodenverband erhöht Beiträge
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Wasser- und Bodenverband erhöht Beiträge
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14:32 04.12.2018
Der Wasser- und Bodenverband ist im gesamten Einzugsgebiet von Dosse und Jäglitz zwischen Meyenburg und Rhinow aktiv. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Grundeigentümer in einem breiten Bereich zwischen Meyenburg und Rhinow müssen ab 2019 mit einer deutlich höheren Umlage für die Gewässerunterhaltung rechnen. In der nächsten Woche befasst sich der mit Vertretern von Kommunen, Kreis, Land und Bund besetzte Verbandsausschuss des Wasser- und Bodenverbandes (WBV) Dosse-Jäglitz erstmals seit 1999 mit einer Erhöhung der Verbandsbeiträge.

Dem Gewässerunterhaltungsplan für das kommende Jahr, der den neuen Beiträgen zugrunde liegt, hat der Verbandsbeirat als Expertengremium bereits zugestimmt. Es wurde „Einvernehmen hergestellt“, wie es formal heißt. Konkret sollen statt der bisherigen 6,65 Euro pro Hektar künftig 9,46 Euro erhoben werden.

Die Kosten sind erheblich gestiegen

WBV-Geschäftsführer Gernot Elftmann begründet das mit mehreren Umständen. Zum einen seien die Kosten für die Unterhaltung von Gräben und wasserbaulichen Anlagen in den vergangenen 20 Jahren erheblich gestiegen. Jahrelang habe der Verband die Beiträge dadurch niedrig gehalten, dass er Rücklagen abbaute. Doch die seien nun aufgebraucht.

Zum anderen wachse der Umfang der Arbeiten. „Wir haben per Wassergesetz ja neue Aufgaben dazubekommen“, erklärt Elftmann. Das betreffe beispielsweise die bislang fakultative Unterhaltung und Bewirtschaftung von Schöpfwerken und Stauanlagen. Die Kosten hierfür seien bislang auf die direkten Nutznießer umgelegt worden. Nun werden alle Grundeigentümer im Verbandsgebiet beteiligt. „Wir haben allein 930 Staue im Verbandsgebiet.“

Mehr Arbeit wegen der starken Niederschläge

Außerdem erfordern Wetterextreme wie die starken Niederschläge und Stürme von 2017 mehr Arbeit vom Verband.

Der WBV Dosse-Jäglitz mit Sitz in Neustadt ist mit seinen zwei Dutzend Mitarbeitern auf 142.000 Hektar für das gesamte Einzugsgebiet von Dosse und Jäglitz zuständig.

Von Alexander Beckmann

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