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Wittstock/Dosse Den Sieg knapp verpasst
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02:18 29.04.2018
Schüler der Klasse 8b des Städtischen Gymnasiums Wittstock mit ihrem Kita-Modell. Damit belegten sie den 2. Platz. Quelle: Stickforth
Potsdam/Wittstock

Für den Sieg reichte es am Ende doch nicht ganz: Die Achtklässler des Städtischen Gymnasiums Wittstock belegten im Schülerwettbewerb „Mission Energiesparen“ der Energie Mark Brandenburg den 2. (Klasse 8b) und 3. Platz (Klasse 8a).

Im Finale, das am Donnerstag in Potsdam ausgetragen wurde, mussten sie sich lediglich der Klasse 8b der Goethe-Oberschule aus Trebbin geschlagen geben.

Punktegleichstand bei den Wittstockern

Letztere erreichte 19 Punkte; die Wittstocker jeweils 16 Punkte. Dass die 8b dennoch vor der 8a lag, hatte allein mit dem Reglement zu tun: Bei Punktgleichheit entscheidet die jeweils erreichte Punktzahl im Finale. Und dort überzeugte die 8b die Jury etwas mehr.

Die Aufgabe fürs Finale hieß: Baut eine Kita, die möglichst wenig Energie verbraucht oder sogar selbst mehr Energie erzeugt als sie benötigt. Es winkten Geldpreise: 3000, 1500, 1000 und dreimal 500 Euro für die Sieger und Bestplatzierten. Die 8b setzte ein stromerzeugendes Wasserrad in der umgeleiteten Dosse und einen Wasserstoffspeicher ein.

Sogar die Stadtmauer integriert

„Die Schüler der 8b haben sogar die Wittstocker Stadtmauer integriert. Bei der Ausstattung mit Spielgeräten wollten sie sich mit den Kita-Kindern abstimmen“, so EMB-Sprecher Jochen-Christian Werner. Das sei bei der Jury besonders gut angekommen. Deshalb habe sich die 8b letztlich knapp vor die 8a geschoben.

Die 8a setzte unter anderem auf Windräder in den Stützpfeilern und auf

Schüler der Klasse 8a des Städtischen Gymnasiums Wittstock mit ihrem Modell einer Kita. Damit belegten sie im Schülerwettbewerb Mission Energiesparen den 3. Platz. Quelle: Stickforth

Hängematten, die Energie erzeugen. Dass auch ein großes Glasgebilde zur Konstruktion gehörte, sei von der Jury jedoch mit ein wenig Skepsis aufgenommen worden.

Letztlich erreichte die 8b im Finale acht Punkte; die 8a sechs Punkte. Damit waren die Würfel gefallen.

„In unseren Augen haben sie die Aufgabe nicht erfüllt“

Warum die Klasse 8b der Goethe-Oberschule aus Trebbin gewonnen hat, erschloss sich den Wittstockern beim Finale allerdings nicht. „Von dem Ergebnis waren wir überrascht. In unseren Augen haben die Trebbiner die Aufgabe überhaupt nicht erfüllt“, sagt Physiklehrerin Silke Neumann, die die 8a aus Wittstock betreute. Denn sie hätten Energiequellen aus der Nachbarschaft mit einbezogen. Ein bisschen Pech war auch noch im Spiel: Ein großer Stein, der für die Heizung des Modells der 8a eine Rolle spielte, war zu schwer für den Tisch. „Er krachte zusammen“, erzählt Silke Neumann. Zum Glück habe das Modell den Sturz gut überstanden. Die Lehrerin ist stolz auf ihre Schützlinge, zumal sie sie krankheitsbedingt zeitweise nicht hatte begleiten können.

Die Konkurrenz im Finale kam für die Wittstocker außer aus Trebbin auch aus Velten und Stahnsdorf (zwei Klassen).

Von Björn Wagener

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