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Wittstock/Dosse Fünf Wochen vor Landesgartenschau sind die Zwiebeln im Boden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Fünf Wochen vor Landesgartenschau sind die Zwiebeln im Boden
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11:21 14.03.2019
Wittstocks Rosenkönigin Tanja I. packt auf dem Laga-Gelände in Wittstock mit an. Quelle: Laga-Gesellschaft
Wittstock

Gut fünf Wochen vor Eröffnung der Landesgartenschau in Wittstock sind die Arbeiten nahezu abgeschlossen. „Wir liegen gut im Plan“, sagte der Sprecher Mattias Bruck. „Um 09.59 Uhr am 18. April zur Eröffnung sind wir fertig.“

Für sechs Monate verwandelt sich dann ein etwa 13 Hektar großes Gelände in einen riesigen Garten. Das Areal verläuft entlang der historischen Stadtmauer und war einst eine etwas verwilderte Grünfläche.

Neben den gesetzten Blumenzwiebeln wurden bereits Stauden und Gehölze gepflanzt. Im Frühjahr warten Dahlien darauf, in den Boden zu kommen. „Wir wollen den Besuchern die ganze Zeit über eine wechselnde Blütenpracht bieten“, sagte Mattias Bruck. Hortensien- und Rosenblüten sollen ihre Schönheit zeigen.

Die Landesgartenschau beteiligt sich auch am Gedenken zum 200. Todestag von Theodor Fontane (1819-1898). So wird eine Fläche als Apothekergarten gestaltet, wie ihn der Dichter von seinem Vater kannte. Außerdem werden unterschiedliche Himbeersorten gepflanzt – die „hohen Himbeerwände“ in einem Garten hatte Fontane einst in einem Gedicht beschrieben.

Erstmals wird es nach Angaben von Mattias Bruck einen sogenannten wachsenden Garten geben: das Gartenlände entsteht erst während der Schau. In der Blumenhalle sind zwölf verschiedene Schauen geplant.

Während der Landesgartenschau wird auch ein Programm geboten, gestaltet von Künstlern, Chören und Vereinen. Die Veranstalter erwarten während der sechs Monate rund 300 000 Besucher. In das Projekt werden rund 7 Millionen Euro investiert. Das Land steuert 80 Prozent dieser Summe bei.

Wittstock ist eine Kleinstadt im Norden des Landes mit etwa 15 000 Einwohnern und einer sanierten historischen Altstadt. Bis in das 16. Jahrhundert residierten dort die Bischöfe von Havelberg.

Von Janicke

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