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Wittstock/Dosse Stadt begrüßt ihre kleinen Neubürger
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Stadt begrüßt ihre kleinen Neubürger
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17:51 31.08.2018
Burkhard Schultz (l.) und Rosenkönigin Tanja I. begrüßen Eltern mit ihren Neugeborenen ganz offiziell. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Es ist schon eine Tradition geworden, wie der Vorsitzende der Wittstocker Stadtverordentenversammlung, Burkhard Schultz, am Freitagnachmittag sagte. Er meinte die Aktion „Willkommen im Leben“, bei der die Stadt nunmehr zum 20. Mal in zehn Jahren ihre neugeborenen Mitbürger begrüßte.

Die Stadt Wittstock begrüßte ihre Neubürger offiziell mit einem kleinen Präsent in der Heilig-Geist-Kirche.

62 Eltern waren mit ihren Kindern eingeladen, die Begrüßungswünsche der Stadtverwaltung und eine Willkommensmappe in der Heilig-Geist-Kirche entgegenzunehmen. Unter ihnen waren 17 „Nachzügler“, die es zur vergangenen Aktion im Frühjahr nicht geschafft hatten.

Zu ihnen gehörte auch Mehmet Kaya, der mit seinem acht Monate alten Söhnchen Berat Yusuf gekommen war. „Schön, dass es in Wittstock so eine Begrüßung gibt“, sagte er. Auch Johanna Stein hat sich über die Einladung der Stadt gefreut. „Toll, dass man hier so willkommen geheißen wird“, sagte die junge Frau, die aus Röbel nach Wittstock gezogen ist und nun mit Söhnchen Moritz Walter auf ihr Begrüßungsgeschenk wartete. Sie habe gehört, dass für die Neugeborenen Rosen gepflanzt werden würden.

Infomaterial für die Eltern

Das passiere nach wie vor, sagte Wittstocks Vizebürgermeisterin Dorothea Stüben. Zwar nicht individuell für jedes Kind aber dafür an mehreren Standorten in Wittstock und seinen Ortsteilen. Über 1000 seien es bisher schon und damit mehr als Neugeborene in den vergangenen zehn Jahren bei „Willkommen im Leben“ begrüßt worden sind.

Platz für die Kinderwagen gab es genug. Quelle: Christian Bark

Insgesamt 807 Begrüßungsgeschenke hatte die Stadt bis Freitag ausgegeben. In der Mappe befanden sich Dorothea Stüben zufolge eine Musik-CD, ein Geschenk von Rosenkönigin Tanja I. – dieses Mal war es ein Seifenlappen – und viel Informationsmaterial. So der „Familienkompass“ und eine Broschüre des Netzwerks „Gesunde Kinder“, dessen Mitarbeiterin Anne Köppe ebenfalls für Fragen der Eltern bereit stand.

Burkhard Schultz freute sich über die vielen kleinen Mitbürger. „Die Zeiten, als Wittstock noch fast drohte, auszusterben, sind Gott sei Dank vorbei“, sagte er. Die Stadt und die Bürgerschaft hätten in der Vergangenheit viel getan, dass sich junge Leute mit ihren Kindern wieder wohl in Wittstock fühlen könnten.

Dann begrüßten er und Tanja I. die Eltern und ihre Kinder persönlich mit Handschlag und überreichte ihnen eine Urkunde.

Von Christian Bark

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